Tetanusprophylaxe: Wie geht´s?

A. Gromer und Kollegen um Professor Kanz hat einen Algorithmus für die Tetanus-Immunprophylaxe im Verletzungsfall für die Zentrale Notaufnahme publiziert:

Gromer A, et al. Algorithmus für die Tetanus-Immunprophylaxe im Verletzungsfall. Notfall Rettungsmed 2017; https://doi.org/10.1007/s10049-017-0380-9


Abb.: Tetanusprophylaxe nach Gromer A et al. Notfall Rettungsmed 2017; https://doi.org/10.1007/s10049-017-0380-9

Im Deutschen Ärzteblatt findet sich hierzu auch einen aktualisiert Empfehlung zu dem Punkt:

Falkenhorst G et al. Impfempfehlungen: Was sich geändert hat. Dtsch Arztebl 2017; 114(35-36): A-1591 / B-1348 / C-1318 (PDF)

hier wird ausgeführt:

„Tetanus: Die Empfehlungen zur Tetanus-Postexpositionsprophylaxe (Tabelle 5 der STIKO-Empfehlungen [PDF]) wurden dahingehend geändert, dass bei sauberen, geringfügigen Wunden eine erneute Tetanusimpfung nur empfohlen wird, wenn seit der letzten Impfung ≥ 10 Jahre vergangen sind. Damit wurde die im letzten Jahr erfolgte Absenkung der Frist von 10 auf 5 Jahre rückgängig gemacht. In den Fachinformationen der Tetanus- beziehungsweise tetanushaltigen Kombinationsimpfstoffe finden sich zu dieser Frage keine konsistenten Angaben, sodass die STIKO (auch unter Berücksichtigung zahlreicher Hinweise aus der Ärzteschaft) zu der früheren Empfehlung zurückgekehrt ist. Diese ist immunologisch plausibel und steht im Einklang mit der Empfehlung einer routinemäßigen Auffrischung des Tetanusimpfschutzes alle 10 Jahre.“


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