REBOA – Resuscitative Endovascular Balloon Occlusion of the Aorta

Ein Beitrag von PD Dr. Jürgen Knapp, Bern/schweiz:

Verbluten ist beim Traumapatienten die häufigste vermeidbare Todesursache und ist Ursache von 30-40% aller Todesfälle beim Trauma. Dabei finden sich im zivilen Rettungsdienst in Europa lebensbedrohliche Blutungen meist in nicht komprimierbaren Körperregionen wie dem Abdomen oder dem Becken. Zur raschen Kontrolle von schwersten Blutungen in diesen Bereichen wird daher in letzter Zeit das v.a. im Bereich der Gefäßchirurgie etablierte Verfahren der aortalen Ballonokklusion auch für die notfallmäßige Versorgung von Traumapatienten propagiert.

In einem aktuell im Anaesthesisten erschienenen Artikel wird eine umfassende Übersicht über die Technik, mögliche Indikationen, Kontraindikationen und Komplikationen der notfallmäßigen endovaskulären Ballonokklusion der Aorta (Resuscitative Endovascular Balloon Occlusion of the Aorta, REBOA) geboten.:

Knapp J et al. REBOA (Resuscitative Endovascular Balloon Occlusion of the Aorta) – eine Option für nicht komprimierbare Körperstammblutungen? Anaesthesist 2018, online first.

Zusätzlich werden sämtliche bisher berichteten Behandlungsergebnisse aus der verfügbaren Literatur zusammengefasst und diskutiert, um hieraus mögliche praxisrelevante Konsequenzen für die zukünftige Etablierung der REBOA im Bereich der Notfallmedizin abzuleiten.




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