Katecholamine – auch mal peripher applizieren?

PulmCrit hat einen interessanten Artikel publiziert:

PulmCrit- Do phenylephrine and epinephrine require central access?

Was halten Sie davon, geben Sie auch Katecholamine für eine übersichtliche Zeiteinheit in eine peripher Venen und umgehen so die Notwendigkeit der unmittelbaren Anlage eines zentralen Venenzugangs?

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare…


News-Paper.eu auf TWITTER        Follow news-papers.eu

2 thoughts on “Katecholamine – auch mal peripher applizieren?

  1. Die peripher niedrig-dosierte Applikation von Katecholaminen ist in der Anästhesie schon lange gängige Praxis. Insbesondere bei geriatrischen und hypertonen Patienten, die einen stabilen perioperativen Blutdruck haben sollten, ist eine kontinuierliche Gabe von NA häufig indiziert (1 mg NA auf 50 ml kristalalloide Lsg im Perfusor).
    In der Präklinik injiziere ich persönlich auch gelegendlich bei instabilen Patienten nach ROSC 1 mg Adrenalin in eine E153 500 ml und titriere damit den Blutdruck, bis man im Schochraum angekommen ist.

  2. Ich kann das nur unterstützen. Beim septischen Patienten in der Notaufnahme bereits vor Anlage des ZVK mit Noradrenalin zu beginnen habe ich ebenso wie die kontinuierliche Gabe von Noradrenalin bei der Intubation des kritisch Kranken in der Notaufnahme als sehr effektiv erlebt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.