In den letzten Jahren wurden im Schockraum effektive und sichere Konzepte für die Patientenübergabe etabliert (z.B. SINNHAFT). Die Verwendung eines strukturierten Schemas und die Etablierung einer „Übergabekultur“, in der alle Teammitglieder die Bedeutung dieser Phase erkennen, sind wichtige Meilensteine. Im Interesse der Patientensicherheit wird nun empfohlen, vor Beginn des Übergabeprozesses eine „5-Sekunden-Runde“ durchzuführen:
Gröning I et al., Five seconds to safety: detecting and managing critical instability before structured handover in non-trauma patients. SJTREM 2026, https://link.springer.com/article/10.1186/s13049-026-01545-0 (Open Access)
Der Zweck dieses Verfahrens besteht darin, die Beurteilung der Stabilität des Patienten während der Übergabephase zu erleichtern und so die Notwendigkeit kritischer Maßnahmen, die vorab durchgeführt werden müssen, zu ermitteln. Der Zweck dieses Verfahrens besteht darin, die Beurteilung der Stabilität des Patienten während der Übergabephase zu erleichtern und so die Notwendigkeit kritischer Interventionen im Voraus zu erkennen. Dieses ursprünglich für Traumapatienten entwickelte Instrument ist auch für kritisch kranke Nicht-Traumapatienten relevant. Das Ziel dieses Artikels von Gröning et al. ist es, eine detailliertere Beschreibung der ursprünglichen 5-Sekunden-Runde zu liefern, ihre Anwendung für den Einsatz bei kritisch kranken Nicht-Trauma-Patienten anzupassen und einige Beispiele für konkrete Maßnahmen zu geben.
Zusätzlich finden sich in dem Artikel drei kleine Szenarien, in denen die „5-Sec-Round“ dargestellt werden:


