#FightingCorona – Schutz des Rettungsteams durch Vermeidung von Aerosolen

Gerade bei exacerbierter COPD und anderen obstruktiven Atemwegserkrankungen, wie Asthma bronchiale oder Pseudokrupp ist die inhalative Gabe von Betamimentika in vielen Bereichen frei gegeben zur Anwendung durch Notfallsänitäter und hat häufig bis zum Eintreffen des Notarztes bereits zu einer Verbesserung der Symptomatik geführt oder reicht gar für einen Transport des Patienten in die Notfallaufnahme ohne den Notarzt hinzuzuziehen.

Schwierig wird es zur Zeit allerdings eine infektexacerbierte COPD mit Dyspnoe und Fieber von einer Infektion mit SARS-CoV-2 abzugrenzen. Im zweiten Fall allerdings kann eine Verneblung die Belastung der Umgebung (z.B. des RTW-Innenraums) mit Aerosolen stark erhöhen und damit das Infektionsrisiko für das Rettungsteam erheblich steigern.

Ein Kommentar in Notfall- und Rettungsmedizin setzt sich kritisch mit diesem Thema auseinander und verweist auf die parenterale Gabe von Betamimetika als Alternative. Keine Alternative sieht der Autor für die Verneblung von Adrenalin bei Schwellungen der oberen Atemwege. Bei Schwellung der Atemwege aufgrund einer allergischen Reaktion ist selbstverständlich – auch wenn im Kommentar nicht erwähnt – die intramuskuläre Gabe von Adrenalin empfohlen.

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