{"id":8105,"date":"2018-09-07T04:04:10","date_gmt":"2018-09-07T02:04:10","guid":{"rendered":"http:\/\/news-papers.eu\/?p=8105"},"modified":"2018-09-06T20:44:52","modified_gmt":"2018-09-06T18:44:52","slug":"airways-2-studie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/news-papers.eu\/?p=8105","title":{"rendered":"Airways 2-Studie"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"8107\" data-permalink=\"https:\/\/news-papers.eu\/?attachment_id=8107\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/iGEL.jpg?fit=1600%2C957&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"1600,957\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"iGEL\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/iGEL.jpg?fit=1024%2C612&amp;ssl=1\" class=\"size-medium wp-image-8107 alignright\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/iGEL.jpg?resize=300%2C179\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"179\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/iGEL.jpg?resize=300%2C179&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/iGEL.jpg?resize=768%2C459&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/iGEL.jpg?resize=1024%2C612&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/iGEL.jpg?resize=750%2C449&amp;ssl=1 750w, https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/iGEL.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Ein Beitrag von PD Dr. J\u00fcrgen Knapp, Bern\/Schweiz:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach der <strong>PARAMEDIC 2-Studie<\/strong> wurde nun ebenfalls aus Gro\u00dfbritannien eine weitere hervorragende Studie zum Themenkomplex pr\u00e4hospitale Reanimation ver\u00f6ffentlicht. In der <strong>AIRWAYS 2-Studie<\/strong> wurde der <strong>Einfluss des Atemwegsmanagements auf das Behandlungsergebnis bei pr\u00e4hospitalem Herz-Kreislauf-Stillstand<\/strong> untersucht.<\/p>\n<blockquote><p><strong>Benger JR et al. Effect of a strategy of supraglottic airway device vs tracheal intubation during out-of-hospital cardiac arrest on functional outcome. The AIRWAYS-2 randomized clinical trial. JAMA 2018; 320(8):779-91.<\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p>Die Studie kurz zusammengefasst:<\/p>\n<ul>\n<li>Multizentrische, Cluster-randomisierte Studie<\/li>\n<li>4 Rettungsdienste in Gro\u00dfbritannien, die eine Gesamteinwohnerzahl von 21 Millionen notfallmedizinisch versorgen<\/li>\n<li>Cluster-randomisiert bedeutet in diesem Fall, dass die insgesamt 1.523 Paramedics, die sich zur Teilnahme an der Studie bereit erkl\u00e4rt haben, randomisiert entweder in die Gruppe \u201eendotracheale Intubation\u201c (ETI) oder die Gruppe \u201esupraglottischer Atemweg\u201c (SGA) zugeteilt wurden, aus der sich der jeweils zu verwendende prim\u00e4re Atemweg ergab: 764 Paramedics in der ETI-Gruppe, 759 in der SGA-Gruppe<\/li>\n<li>alle Paramedics erhielten nach ihrer Randomisierung eine <u><em><strong>zus\u00e4tzliche\u00a0<\/strong><\/em><\/u>theoretische und einst\u00fcndige simulatorbasierte praktische Ausbildung im Airwaymanagement der jeweils zugeteilten Gruppe<\/li>\n<li>als supraglottischer Atemweg wurde ausschlie\u00dflich die <strong>iGEL-Larynymaske<\/strong> der 2. Generation verwendet<\/li>\n<li>nach zwei erfolglosen Versuchen in der jeweils zugeteilten Methode des Airwaymanagements durfte laut Studienprotokoll auf eine alternative Methode (SGA, nicht unbedingt iGEL) zur\u00fcckgegriffen werden<\/li>\n<li>jeder Paramedic durfte nach eigenem Ermessen (bei klinischen Gr\u00fcnden, z.B. schwierige Zug\u00e4nglichkeit des Kopfes) von der ihm zugewiesenen Methode des Airwaymanagements abweichen und auch bereits prim\u00e4r die jeweils andere Methode der Atemwegssicherung verwenden<\/li>\n<li>Studienzeitraum: Juni 2015 bis August 2017<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Ergebnisse:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>9.296 Patienten konnten evaluiert werden<\/li>\n<li>prim\u00e4rer Outcomeparameter: neurologisches Behandlungsergebnis bei Krankenhausentlassung bzw. nach 30 Tagen (je nachdem, was zuerst eintraf)<\/li>\n<li>sekund\u00e4rer Outcomeparameter: erfolgreiche Beatmung \u00fcber das jeweils zugeordnete Device, Regurgitation, Aspiration, unbeabsichtigter Verlust des Atemwegs, Anteil der vor Ort verstorbenen Patienten<\/li>\n<li>die wichtigsten Ergebnisse:\n<ul>\n<li>in der SGA-Gruppe hatten 311 von 4.882 (6,4%) Patienten ein neurologisch gutes Behandlungsergebnis, in der ETI-Gruppe 300 von 4407 Patienten (6,8%), damit kein statistisch signifikanter Unterschied.<\/li>\n<li>vor Ort verstorbene Patienten: kein Unterschied<\/li>\n<li>Aspiration und Regurgitation: kein Unterschied (in der SGA-Gruppe h\u00e4ufiger w\u00e4hrend der Beatmung nach Etablierung des Atemwegs, in der ETI-Gruppe ereignete sich diese Komplikation h\u00e4ufiger vor der Intubation)<\/li>\n<li>erfolgreiche Etablierung des entsprechenden Atemwegs (\u22642 Versuche): 79% in der ETI-Gruppe vs. 87,4% in der SGA-Gruppe, p&lt;0,001, odds ratio 1,92 (95%-Konfidenzintervall 1,66-2,22<\/li>\n<li>unbeabsichtigter Verlust des bereits etablierten Atemwegs (z.B. ineffektiv werden der Ventilation im Lauf der Reanimation; Leckage, die eine suffiziente Ventilation unm\u00f6glich macht etc.): 5% in der ETI-Gruppe vs. 10,6% in der SGA-Gruppe, p&lt;0,001, odds ratio 2,29 (1,86-2,82)<\/li>\n<li>das eigentlich spannende Ergebnis liefert aber die Sensitivit\u00e4tsanalyse des prim\u00e4ren Outcomeparameters (neurologisch gutes \u00dcberleben). Hier zeigt sich, dass in der Gruppe der Patienten, die prim\u00e4r mit einer ETI versorgt werden sollten, aber aus verschiedenen Gr\u00fcnden prim\u00e4r \u00fcber eine iGEL ventiliert wurden (n=623) 5,3% neurologisch gut \u00fcberlebten im Vergleich zu nur 2,0% der Patienten, die auch tats\u00e4chlich endotracheal intubiert wurden. Dazu passend die Daten aus der Gruppe der Patienten, die von einem Paramedic versorgt wurden, der prim\u00e4r den SGA verwenden sollte: wenn die iGEL auch tats\u00e4chlich prim\u00e4r zum Einsatz kam, \u00fcberlebten 4,0% der Patienten gut; dagegen war dies nur bei 2,6% der Patienten der Fall, wenn sich der Paramedic statt dessen f\u00fcr die endotracheale Intubation entschied. Diese Differenz zwischen den Gruppen blieb aber unter dem im Vorhinein definierten klinisch relevanten Effekt.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Die Rahmendaten der pr\u00e4hospitalen Reanimation stimmen mit der PARAMEDIC 2-Studie \u00fcberein:\n<ul>\n<li>sehr gute Eintreffzeiten des Rettungsdienstes von im Median 7 bzw. 8 min.<\/li>\n<li>Sehr gute Laienreanimationsrate von 64,5 bzw. 63,0%. Etwa 24% der Patienten mit defibrillierbarem Rhythmus, 76% mit nicht-defibrillierbarem Rhythmus. Die 30-Tage-\u00dcberlebensrate (egal mit welchem neurologischen Ergebnis und ohne Ber\u00fccksichtigung, ob \u00fcberhaupt ein Atemwegsmanagement notwendig war) betrug 8,4% in der Gruppe der Paramedics, die f\u00fcr die ETI randomisiert waren, und 8,0% in der \u201eSGA-Gruppe\u201c<\/li>\n<li>Die ROSC-Rate bei Krankenhausaufnahme 28,4% bzw. 30,6%<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>18% der Patienten brauchten gar keine Form des Airwaymanagements (ETI bzw. SGA), weil sie so schnell ein ROSC hatten (erstaunlich!). Dies ist sicherlich auf die kurze Eintreffzeit und die hohe Rate an Laienreanimation zur\u00fcckzuf\u00fchren. Nat\u00fcrlich hatten diese Patienten dann auch eine hervorragende Chance auf ein gutes neurologisches Ergebnis, gingen aber trotzdem in die Analyse des prim\u00e4ren Endpunktes ein. Anteilm\u00e4\u00dfig waren diese Patienten aber in beiden Studienarmen gleicherma\u00dfen vertreten.<\/li>\n<li>Im Rahmen der Studie wurde als supraglottischer Atemweg nur iGEL-Larynxmasken der 2. Generation verwendet. Diese sind sehr einfach zu platzieren (deutlich einfacher als herk\u00f6mmliche Larynxmasken) und weisen hinsichtlich der Komplikationsrate Vorteile gegen\u00fcber dem Larynxtubus auf. Siehe hierzu auch unser Blogbeitrag <strong>\u201e<a href=\"http:\/\/news-papers.eu\/larynxtubus-wirklich-der-beste-alternative-atemweg-in-der-notfallmedizin\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Larynxtubus \u2013 wirklich der beste alternative Atemweg in der Notfallmedizin?<\/a>\u201c\u00a0<\/strong><\/li>\n<li>Aus der Studie geht nicht hervor, zu welchem Zeitpunkt eine Umintubation der mit einem SGA versorgten Patienten auf einen Endotrachealtubus stattfand.<\/li>\n<li>Ebenfalls geht nicht hervor, ob\n<ul>\n<li>a) bei Versorgung mit einem SGA eine kontinuierliche Thoraxkompression durchgef\u00fchrt wurde oder<\/li>\n<li>b)die Thoraxkompression weiterhin synchronisiert mit der Beatmung erfolgte oder c) ob und bei welchem Anteil der Patienten mechanische Thoraxkompressionsger\u00e4te zum Einsatz kamen.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>nur bei 66 Patienten wurde die \u201ecompression fraction\u201c (also der Anteil der Zeit, du der Thoraxkompressionen stattfanden) ermittelt. Hier zeigte sich kein signifikanter Unterschied zwischen den Gruppen.<\/li>\n<li>es kam keine Videolaryngoskopie zum Einsatz, die auch in der pr\u00e4hospitalen Notfallmedizin inzwischen weit verbreitet ist und eine endotracheale Intubation auch unter schwierigen Lagerungsbedingungen deutlich vereinfacht<\/li>\n<li>die Paramedics haben sich freiwillig zur Teilnahme an der Studie gemeldet, wurden extra geschult und wussten nat\u00fcrlich, welcher Gruppe sie angeh\u00f6ren. Es ist davon auszugehen, dass sich derartig engagierte Mitarbeiter dann auch in den entsprechenden Techniken der Atemwegssicherung nochmals zus\u00e4tzlich weitergebildet haben oder zumindest gedanklich damit besch\u00e4ftigt haben<\/li>\n<li>Angaben zur Platzierung einer Magensonde durch die iGEL finden sich nicht im Manuskript, vielleicht lie\u00dfe sich dadurch die Rate der Regurgitationen w\u00e4hrend der CPR reduzieren.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Welche Frage beantwortet die Studie nicht? Was bedeuten die Ergebnisse der Studie f\u00fcr unsere Praxis?<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>die Studie hat nicht die \u00dcberlegenheit der ETI oder der SGA untersucht, sondern zwei unterschiedliche Strategien der Atemwegssicherung verglichen. Letztlich wurden auch in der Studie nur 72% der Patient mit dem Device versorgt, f\u00fcr das der behandelnde Paramedic eigentlich randomisiert war (es z\u00e4hlte lediglich die Intention, das entsprechende Atemwegs-Device einzusetzen).<\/li>\n<li>f\u00fcr die \u00dcberlebensrate der Patienten mit gutem neurologischem Ergebnis bis zur Krankenhausentlassung bzw. bis 30 Tage nach der Reanimation, spielt die Art und Weise der Atemwegssicherung (prim\u00e4r konventionelle ETI oder prim\u00e4r iGEL) keine Rolle.<\/li>\n<li>auch wenn die Ergebnisse der Sensitivit\u00e4tsanalyse nur als Hypothesen-generierend angesehen werden d\u00fcrfen, so verdichtet sich die Datenlage, dass in Reanimationssituationen, in denen bekannterma\u00dfen ein hoher Workload f\u00fcr das Rettungsdienstpersonal besteht und mehrere zeitkritische Interventionen (Thoraxkompression, Ventilation, Defibrillation) gleichzeitig vorzunehmen sind sowie die Lagerungsm\u00f6glichkeiten und Zugangsm\u00f6glichkeiten zum Patienten oft sehr eingeschr\u00e4nkt sind auch und insbesondere im Hinblick auf die Handlungskompetenzen und die Ausbildung von Notfallsanit\u00e4tern, die Strategie, einen einfach und sicher zu platzierende SGA wie die iGEL-Larynxmaske f\u00fcr den \u201eErstangriff\u201c einzusetzen, Vorteile haben k\u00f6nnte.<\/li>\n<li>dass Paramedics die iGEL gegen\u00fcber der ETI anscheinend bevorzugen (mutma\u00dflich wegen der einfacheren und schnelleren Technik im pr\u00e4hospitalen Umfeld), l\u00e4sst sich auch an dieser Studie erkennen: in 9,2% der F\u00e4lle haben Paramedics, die eigentlich die ETI w\u00e4hlen sollten, sich bereits prim\u00e4r f\u00fcr die iGEL entschieden (Entscheidung-BIAS!). Dagegen haben sich in nur 3,6% der F\u00e4lle Paramedics, die f\u00fcr die iGEL randomisiert waren, prim\u00e4r f\u00fcr die ETI entschieden. Letztlich wurden in 18% der F\u00e4lle mit einem \u201eETI-Paramedic\u201c doch ein SGA eingesetzt, umgekehrt dagegen nur in 3% der F\u00e4lle von einem \u201eiGEL-Paramedic\u201c doch die ETI.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ob sich der Strategie-Vorteil \u201eprim\u00e4r iGEL\u201c tats\u00e4chlich statistisch signifikant beweisen l\u00e4sst, m\u00fcssen weitere Studien zeigen. Ebenso zu welchem Zeitpunkt und unter welchen Bedingungen eine Umintubation auf einen Endotrachealtubus stattfinden sollte (im Schockraum mit bester personeller und technischer Ausstattung?) und welche Methode der Thoraxkompression (mechanisch vs. manuell, kontinuierlich vs. synchronisiert) bei Verwendung des supraglottischen Atemwegs angewandt werden sollte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Beitrag von PD Dr. J\u00fcrgen Knapp, Bern\/Schweiz: Nach der PARAMEDIC 2-Studie wurde nun ebenfalls aus Gro\u00dfbritannien eine weitere hervorragende Studie zum Themenkomplex pr\u00e4hospitale Reanimation ver\u00f6ffentlicht. In der AIRWAYS 2-Studie [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":8107,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"__cvm_playback_settings":[],"__cvm_video_id":"","jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":true,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2},"_wpas_customize_per_network":false},"categories":[3],"tags":[1209,1489,1490],"class_list":["post-8105","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-atemwegsmanagement","tag-airway","tag-igel","tag-reanimaton"],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/iGEL.jpg?fit=1600%2C957&ssl=1","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p7fR2g-26J","jetpack-related-posts":[{"id":8483,"url":"https:\/\/news-papers.eu\/?p=8483","url_meta":{"origin":8105,"position":0},"title":"Die PART-Studie: Larynxtubus vs. Intubation","author":"Michael Bernhard","date":"Dezember 28, 2018","format":false,"excerpt":"Ein Beitrag von PD Dr. J\u00fcrgen Knapp, Bern\/Schweiz:\u00a0 Nahezu zeitgleich zur AIRWAYS-2-Studie\u00a0wurde im vielbeachteten JAMA eine Studie zum Einsatz des Larynxtubus im Vergleich zur endotrachealen Intubation bei der pr\u00e4hospitalen kardiopulmonalen Reanimation ver\u00f6ffentlicht, die sog. PART-Studie. Wang HE et al. Effect of a Strategy of Initial Laryngeal Tube Insertion vs Endotracheal\u2026","rel":"","context":"In &quot;Atemwegsmanagement&quot;","block_context":{"text":"Atemwegsmanagement","link":"https:\/\/news-papers.eu\/?cat=3"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Larynxtubus1-e1490351335853.jpg?fit=500%2C333&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":16792,"url":"https:\/\/news-papers.eu\/?p=16792","url_meta":{"origin":8105,"position":1},"title":"Tracheale Intubation oder supraglottischer Atemweg bei prolongierter Reanimation?","author":"Michael Bernhard","date":"M\u00e4rz 25, 2023","format":false,"excerpt":"Ein Beitrag von PD Dr. J\u00fcrgen Knapp, Schweiz: Wenige Themen zum Thema kardiopulmonale Reanimation wurden in den letzten Jahren so hei\u00df diskutiert wie das Atemwegsmanagement und der Nutzen der extrakorporalen Kreislaufunterst\u00fctzung (eCPR). Nun wurde in einer ganz aktuellen Studie bei Patienten, die zur eCPR in die Klinik transportiert wurden, der\u2026","rel":"","context":"In &quot;Reanimatologie&quot;","block_context":{"text":"Reanimatologie","link":"https:\/\/news-papers.eu\/?cat=137"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/ANNA-Skill-Station-07-300x200.jpg?resize=350%2C200","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":11415,"url":"https:\/\/news-papers.eu\/?p=11415","url_meta":{"origin":8105,"position":2},"title":"Pr\u00e4hospitale Intubation beim Trauma-Patienten \u2013 die unendliche Diskussion","author":"Bj\u00f6rn Hossfeld","date":"April 30, 2020","format":false,"excerpt":"Ein Beitrag von PD Dr. J\u00fcrgen Knapp, Bern\/Schweiz: Eines der meist diskutierten Themen in der pr\u00e4hospitalen Notfallmedizin ist der Nutzen der pr\u00e4hospitalen trachealen Intubation beim nicht-reanimationspflichtigen Trauma-Patienten. Aus Israel wurde ganz aktuell eine Studie ver\u00f6ffentlicht, die diesen Nutzen auf den ersten Blick\u00a0 in Frage zu stellen scheint. So lautet die\u2026","rel":"","context":"In &quot;Atemwegsmanagement&quot;","block_context":{"text":"Atemwegsmanagement","link":"https:\/\/news-papers.eu\/?cat=3"},"img":{"alt_text":"Intubation mit C-MAC PM Christophh22","src":"https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Intubation-mit-C-MAC-PM-Christophh22-.jpg?fit=1200%2C855&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Intubation-mit-C-MAC-PM-Christophh22-.jpg?fit=1200%2C855&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Intubation-mit-C-MAC-PM-Christophh22-.jpg?fit=1200%2C855&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Intubation-mit-C-MAC-PM-Christophh22-.jpg?fit=1200%2C855&ssl=1&resize=700%2C400 2x, https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Intubation-mit-C-MAC-PM-Christophh22-.jpg?fit=1200%2C855&ssl=1&resize=1050%2C600 3x"},"classes":[]},{"id":18158,"url":"https:\/\/news-papers.eu\/?p=18158","url_meta":{"origin":8105,"position":3},"title":"tacSTART-Algorithmus-Studie beim WWF in Davos","author":"Michael Bernhard","date":"April 15, 2024","format":false,"excerpt":"Bei Massenanfallen von Verletzten (MANV) besteht oft ein Missverh\u00e4ltnis zwischen dem Behandlungsbedarf und den verfu\u0308gbaren Ressourcen. Verschiedene Sichtungssysteme werden pr\u00e4klinisch verwendet, darunter der \u201etactical Simple Triage and Rapid Treatment\u201c(tacSTART)-Algorithmus, der speziell fu\u0308r Bedrohungslagen entwickelt wurde. Die vorliegende Studie der Arbeitsgruppe um Wunderlich et al. untersuchte, ob der tacSTART-Algorithmus von zivilen\u2026","rel":"","context":"In &quot;Simulation&quot;","block_context":{"text":"Simulation","link":"https:\/\/news-papers.eu\/?cat=1077"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Bildschirmfoto-2024-04-05-um-22.08.07.png?fit=1198%2C1192&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Bildschirmfoto-2024-04-05-um-22.08.07.png?fit=1198%2C1192&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Bildschirmfoto-2024-04-05-um-22.08.07.png?fit=1198%2C1192&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Bildschirmfoto-2024-04-05-um-22.08.07.png?fit=1198%2C1192&ssl=1&resize=700%2C400 2x, https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Bildschirmfoto-2024-04-05-um-22.08.07.png?fit=1198%2C1192&ssl=1&resize=1050%2C600 3x"},"classes":[]},{"id":15277,"url":"https:\/\/news-papers.eu\/?p=15277","url_meta":{"origin":8105,"position":4},"title":"Lesenswerter Kommentar zur RePHILL Studie","author":"Bj\u00f6rn Hossfeld","date":"M\u00e4rz 23, 2022","format":false,"excerpt":"Karl Ties und Kurt Ruetzler haben im Lancet die RePHILL-Studie kommentiert und fragen ebenfalls: \"Wer profitiert von pr\u00e4hospitaler Bluttransfusion?\" Der gesammte Kommentar im Lancet ist open access verf\u00fcgbar Tats\u00e4chlich hat die Studie erhebliche Schw\u00e4chen: - Im Gegensatz zu anderen Studien ist das \u00a0prim\u00e4re Outcome der Studie nicht Mortalit\u00e4t sondern ein\u2026","rel":"","context":"In &quot;Blutungsmanagement&quot;","block_context":{"text":"Blutungsmanagement","link":"https:\/\/news-papers.eu\/?cat=1210"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/CHR22-RTH-Blut-EKs-KNO%CC%88FEL-01-0--scaled-e1737198382880.jpg?fit=776%2C977&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/CHR22-RTH-Blut-EKs-KNO%CC%88FEL-01-0--scaled-e1737198382880.jpg?fit=776%2C977&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/CHR22-RTH-Blut-EKs-KNO%CC%88FEL-01-0--scaled-e1737198382880.jpg?fit=776%2C977&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/CHR22-RTH-Blut-EKs-KNO%CC%88FEL-01-0--scaled-e1737198382880.jpg?fit=776%2C977&ssl=1&resize=700%2C400 2x"},"classes":[]},{"id":10405,"url":"https:\/\/news-papers.eu\/?p=10405","url_meta":{"origin":8105,"position":5},"title":"CRASH-3: TXA jetzt beim SHT ?","author":"Bj\u00f6rn Hossfeld","date":"Oktober 17, 2019","format":false,"excerpt":"Ein Beitrag von PD Dr. J\u00fcrgen Knapp, Bern\/Schweiz:\u00a0 Gerade wurden die Ergebnisse der CRASH-3-Studie ver\u00f6ffentlicht. Die Metaanalyse von zwei vorhergehenden Studien (mit allerdings zusammen nur rund 500 Patienten) zum Nutzen von Tranexams\u00e4ure (TXA) bei Sch\u00e4del-Hirn-Trauma hat schon angedeutet, dass SHT-Patienten hinsichtlich Mortalit\u00e4t von einer TXA-Gabe profitieren k\u00f6nnen. Zehtabchi S et\u2026","rel":"","context":"In &quot;SHT&quot;","block_context":{"text":"SHT","link":"https:\/\/news-papers.eu\/?cat=1293"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/CRASH-3-1.png?resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/CRASH-3-1.png?resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/CRASH-3-1.png?resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/CRASH-3-1.png?resize=700%2C400 2x"},"classes":[]}],"jetpack_likes_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/news-papers.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8105","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/news-papers.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/news-papers.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/news-papers.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/news-papers.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8105"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/news-papers.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8105\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8111,"href":"https:\/\/news-papers.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8105\/revisions\/8111"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/news-papers.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/8107"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/news-papers.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8105"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/news-papers.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8105"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/news-papers.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8105"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}