Nachlese: WATN 2017 in Kiel

Am 12./13.02.2017 war es wieder so weit: Das 13. Treffen der wissenschaftlichen Arbeitsgruppen der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin im Bereich Notfallmedizin in Kiel. Hier trafen sich notfallmedizinisch interessierten Kolleginnen und Kollegen und informierten sich über die aktuellsten Forschungsprojekte in der Notfallmedizin.

Den Auftakt machte Dr. Hilbert-Carius aus Halle mit dem besonderen Vortrag zum Thema „Die aktualisierte S3-Leitlinie Polytrauma“.In der ersten Sitzung „Was gibt es neues vom Trauma“ wurde in einigen Vorträgen auf das Thema Ganzkörper-Computertomographie (GKCT) eingegangen. Hossfeld (Ulm) stellte hier die Veränderungen im Schockraum mit Einführung der Traumaspirale vor. Berger (Halle) stellte Daten zum Stellenwert des GKCT bei Kindern vor. Komplikationsraten invasiver Maßnahmen in der Polytraumaversorgung für die Bereiche Präklinik – Schockraum – OP – ICU wurden von Struck (Leipzig) präsentiert. Die ersten drei Vorträge wurden mit dem WATN Best Abstract Award geehrt. Ergänzend wurde von Hilbert-Carius (Halle) eine Studie zur Korrelation des initial Hb-Wertes mit Gerinnungsfaktoren im Schockraummanagement vorgestellt. Abschliessend präsentierte Hossfeld (Ulm) die aktuelle Handlungsempfehlung Tourniquet vor.

In der zweiten Sitzung „Alles rund um die Qualität“ wurde zunächst die notärztlichen Diagnosequalität im Rettungsdienst der Stadt Bonn im vergleich der Jahre 2004 und 2014  von Dovermann (Bonn) präsentiert. Skazel (Würzburg) präsentierte aktuelle Daten zum Thema Verlegungsarzt und Intensivtransport hinsichtlich des Leistungs- und Einsatzspektrums. Die Arzneimittelsicherheit durch RETTiketten im Rettungsdienst wurde durch Reifferscheidt (Kiel) präsentiert. Wurmb (Würzburg) stellte das „Cognitive Aid“ zur Echtzeit Dokumentation bei innenklinischen Reanimationen vor. Der Vortrag von Fischer (Göppingen) zum Thema „Was kostet ein QALY nach prähospitaler Kreislaufstillstand in Deutschland?“.

… Dies nur als ein kurzer Einblick in diese toll organisierte und wirklich spannende Veranstaltung. Weitere Informationen finden Sie hier (komplettes Programm & Abstracts).



Den Kolleginnen und Kollegen um PD Dr. Jan-Thorsten Gräsner ist für die tolle Organisation der diesjährigen Veranstaltung ganz herzlich zu danken.


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