{"id":20154,"date":"2025-11-29T15:18:33","date_gmt":"2025-11-29T14:18:33","guid":{"rendered":"https:\/\/news-papers.eu\/?p=20154"},"modified":"2025-11-29T15:20:54","modified_gmt":"2025-11-29T14:20:54","slug":"erwartet-unerwartet-einfluss-der-praehospitalen-gabe-von-blutprodukten-auf-das-unerwartete-ueberleben","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/news-papers.eu\/?p=20154","title":{"rendered":"Erwartet unerwartet &#8211; Einfluss der pr\u00e4hospitalen Gabe von Blutprodukten auf das unerwartete \u00dcberleben"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"color: #808080;\">Ein Gastbeitrag von Ferdinand Maier, Ulm <\/span><\/strong>\u00a0 \u00a0 \u00a0 Eine fr\u00fchzeitige Gabe von Blutprodukten bei h\u00e4morrhagischem Schock wurde mit einer verbesserten Mortalit\u00e4t in Verbindung gebracht. Aus diesem Grund empfiehlt das American College of Surgeons eine sofortige Verabreichung von Blutprodukten in Massivtransfusionsprotokollen. Die positiven Effekte haben zu einer Ausweitung des Einsatzes bereits pr\u00e4hospital gef\u00fchrt. Es konnten Verbesserungen der H\u00e4modynamik sowie von Gerinnungsst\u00f6rungen der Patienten bei Ankunft im Krankenhaus beobachtet werden und damit verbunden auch eine unerwartet h\u00f6here \u00dcberlebensrate.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der <strong>Tr<\/strong>auma and <strong>I<\/strong>njury <strong>S<\/strong>everity <strong>S<\/strong>core (TRISS) wird zur Vorhersage der Mortalit\u00e4t im Krankenhaus verwendet. Patienten, bei denen der TRISS den Tod vorhergesagt hat, die aber \u00fcberleben, werden als unerwartete \u00dcberlebende bezeichnet. Der TRISS ist eine Kombination des ISS (Injury Severity Score) und RTS (Revised Trauma Score). In einer Einzelzentrumsstudie wurde bei Einsatz von pr\u00e4hospitalen Blutprodukten (PHBPT = pr\u00e4klinische Transfusion von Blutprodukten) eine Zunahme der unerwarteten \u00dcberlebensf\u00e4llen in Verbindung gebracht, im Vergleich zu den Patienten, denen pr\u00e4hospital ausschlie\u00dflich kristalline L\u00f6sungen verabreicht wurden. (1)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Derzeit gibt es keinen Vergleich zwischen verschiedenen Traumazentren und deren Vorgehen bei pr\u00e4hospitalen Transfusionen hinsichtlich der Modellierung von Mortalit\u00e4tsprognosen. Zu diesem Zweck f\u00fchrten Clements et al. eine retrospektive Studie aus zwei Level-1 Traumazentren im Zeitraum von Juli 2017 bis Juli 2021 durch, bei denen nur Zentrum A PHBPT und Zentrum B die Blutprodukte erst im Schockraum verabreicht hat. Die Autoren gehen davon aus, dass der Einsatz von PHBPT zu verbesserten Vitalzeichen bei Ankunft im Krankenhaus und einem h\u00f6heren Anteil an unerwarteten \u00dcberlebenden f\u00fchrt:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Clements TW, Van Gent JM, Krzyzaniak A, Campbell B, Carroll A, Mericle M, Sise M, Peck KA, Cotton BA<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>The effect of prehospital blood products on unexpected survival: A multi-institution study<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/40312787\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">J Trauma Acute Care Surg 2025<\/a> Epub ahead of print<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Methoden<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einschlusskriterien:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>&gt; 15 Jahre<\/li>\n<li>Pr\u00e4hospitaler ABC-(Assessment of Blood Consumption) Score von \u2265 2<\/li>\n<li>Erhalt von pr\u00e4hospitalen Blutprodukten (Zentrum A=PHBPT Gruppe) und Blutprodukten erst in der Notaufnahme (Zentrum B=No-PHBPT Gruppe)<\/li>\n<li>Aktivierung der h\u00f6chsten Traumastufe<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der ABC-Score ist ein 4-Punkte System Score um Traumapatienten zu identifizieren, bei denen eine Massivtransfusion notwendig ist (ab 2 Punkten):<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Penetrierender Unfallmechanismus<\/li>\n<li>Blutdruck \u2264 90 mmHg systolisch<\/li>\n<li>Herzfrequenz \u2265 120\/min<\/li>\n<li>Positiver FAST<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anhand verschiedener Scores bestimmten die Autoren mathematisch die individuelle \u00dcberlebenswahrscheinlichkeit der Patienten. Dieser TRISS wurde pr\u00e4klinisch und f\u00fcr den Schockraum nachberechnet. Der Cutt-off wurde bei 0,5 bestimmt. \u00dcber diesem Wert gelten die Patienten als erwartete \u00dcberlebende, darunter als erwartete Nicht-\u00dcberlebende. Patienten gelten als unerwartete \u00dcberlebende oder Nicht-\u00dcberlebende, wenn ihre beobachteten Ergebnisse von ihren erwarteten Ergebnissen abweichen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Transfundiert wurden pr\u00e4hospital haupts\u00e4chlich Erythrozytenkonzentrate oder Plasma.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ergebnisse:<\/strong><\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Insgesamt wurden 1090 Patienten eingeschlossen (897 in der PHBPT Gruppe und 211 in der No-PHBPT Gruppe)<\/li>\n<li>Das mittlere Alter betrug 34 vs. 37 Jahre (PHBPT vs. No-PHBPT, p=0.021) und die Patienten waren \u00fcberm\u00e4\u00dfig m\u00e4nnlich (72% vs. 82%, p=0.006)<\/li>\n<li>Patienten, die eine PHBPT erhielten, hatten im Vergleich zur No-PHBPT Gruppe signifikant h\u00f6here Herzfrequenzen (114\/min vs. 110\/min, p=0.005), einen niedrigeren systolischen Blutdruck 96 mmHg vs. 105 mmHg, p=0.047) und einen niedrigere GCS (Glasgow Coma Scale) (9 vs. 14, p&lt;0.001)<\/li>\n<li>Bei Ankunft im Schockraum hatte die PHBPT Gruppe im Vergleich zur No-PHBPT Gruppe nicht signifikant niedrigere Herzfrequenzen (108\/min vs. 114\/min, p=0.106), einen signifikant niedrigeren systolischen Blutdruck (102 mmHg vs. 111 mmHg, p=0.021) und GCS (3 vs. 14, p&lt;0.001)<\/li>\n<li>In der PHBPT Gruppe wurde im Schockraum eine signifikant h\u00f6here K\u00f6rperkerntemperatur gemessen (36.7\u00b0C vs. 36.4\u00b0C, p=0.007)<\/li>\n<li>Bei Ankunft im Schockraum gab es keinen Unterschied im Schockindex (SI) der beiden Gruppen, jedoch zeigte die PHBPT Gruppe die gr\u00f6\u00dfere Verbesserung ihrer Werte gegen\u00fcber am Unfallort (Delta Schockindex = pr\u00e4klinischer SI \u2013 Schockraum SI, 0.1 vs. 0.018, p=0.019)<\/li>\n<li>Die PHBPT Gruppe wies eine h\u00f6here Inzidenz von akutem Nierenversagen (11.3% vs. 5.7%, p=0.035) und einer Acute Lung Injury auf (7.2% vs. 2%, p=0.021). Hinsichtlich dem Auftreten einer Sepsis, eines Harnwegsinfektes oder Pneumonie gab es keinen Unterschied in den beiden Gruppen<\/li>\n<li>Die 30-Tages \u00dcberlebensrate war in beiden Gruppen \u00e4hnlich (77% vs. 75%, p=0.373)<\/li>\n<li>W\u00e4hrend die \u00dcberlebenschancen nach dem pr\u00e4hospitalem TRISS in der PHBPT Gruppe geringer waren (0.7 vs. 0.94, p&lt;0.001), gab es im Vergleich zur No-PHBPT Gruppe mehr unerwartete \u00dcberlebende (15% vs. 6%, p&gt;00.1) und weniger unerwartete Todesf\u00e4lle (7% vs. 20%, p&lt;0.001). Die Zahlen verhielten sich beim berechneten TRISS im Schockraum in \u00e4hnlicher Weise<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ein schrittweises Regressionsmodell ergab,<\/strong> dass Alter, m\u00e4nnliches Geschlecht, Schockindex, Basendefizit und ISS unter Verwendung von pr\u00e4hospital erhobenem TRISS und dem TRISS im Schockraum Vorhersagen \u00fcber das unerwartete \u00dcberlebende zulie\u00dfen. Anschlie\u00dfend wurde die PHBPT als unabh\u00e4ngige Variable hinzugef\u00fcgt, um das Regressionsmodell zu vervollst\u00e4ndigen. Hier wurde festgestellt, dass die PHBPT mit einer Verdopplung der unerwarteten \u00dcberlebenden unter Verwendung des pr\u00e4hospitalen TRISS verbunden war. Bei Verwendung derselben Variablen (mit Schockraum-SI anstelle des pr\u00e4hospitalen-SI) war die PHBPT mit einer fast doppelt so hohen Zahl unerwarteter \u00dcberlebender bei Schockraum TRISS verbunden. Bei der Einbeziehung in das Modell hatten die pr\u00e4hospitalen Transportzeiten (die bei PHBPT signifikant l\u00e4nger waren) keinen Einfluss auf die Ergebnisse beider Regressionsmodelle.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Diskussion<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In dieser Studie waren Patienten, die eine PHBPT erhielten, schwerer verletzt und wiesen bei Eintreffen des Rettungsdienstes am Unfallort h\u00f6here Schockindices auf. Bei Anwendung von TRISS zeigte die PHBPT Gruppe sowohl am Unfallort als auch in der Notaufnahme eine h\u00f6here prognostizierte Mortalit\u00e4t. Trotzdem wurde in der PHBPT Gruppe eine \u00e4hnliche 30-Tage-\u00dcberlebensrate beobachtet. Die PHBPT war mit einem signifikanten Anstieg der prognostizierten \u00dcberlebensrate unter Verwendung der Vitalparameter im Schockraum im Vergleich zu den erhobenen pr\u00e4hospitalen Vitalparametern verbunden. Dies wird auf die Verbesserung des Schockindexes zur\u00fcckgef\u00fchrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Ergebnisse dieser Studie \u00e4hneln denen einer Einzelzentrumsstudie desselben Autors. In beiden Studien waren pr\u00e4hospitale Bluttransfusionen mit einem h\u00f6heren Anteil an \u00dcberlebenden jener Patienten verbunden, deren Tod durch TRISS vorhergesagt worden war. In beiden Studien ist dieser Unterschied auf Verbesserungen des systolischen Blutdrucks zur\u00fcckzuf\u00fchren. Verbesserungen des Schockindexes aufgrund PHBPT war verantwortlich f\u00fcr die Ver\u00e4nderungen in der Mortalit\u00e4tsprognose und konnte bereits in mehreren Publikationen nachgewiesen werden. Dies spiegelt sich in der aktuellen ACS-Empfehlung wieder, transfusionsbed\u00fcrftigen Patienten innerhalb 15 Minuten nach Ankunft des Rettungsteams eine Bluttransfusion zu verabreichen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine fr\u00fchzeitige Gabe von Bluttransfusion kann auch unbeabsichtigte Folgen haben. Bei l\u00e4ngeren Transportzeiten kann die Verabreichung von PHBPT die Sterblichkeit bei schwerstverletzten Patienten zwar verz\u00f6gern, aber nicht verhindern. Dies kann dazu f\u00fchren, dass nicht mehr zu rettende Patienten mit Lebenszeichen im Schockraum eintreffen und\u00a0 anschlie\u00dfend ergriffene Ma\u00dfnahmen zu einem massiven Ressourcenverbrauch ohne nennenswerten Nutzen f\u00fchren k\u00f6nnen. Dieser Umstand wurde in fr\u00fcheren Studien zur PHBPT sowohl im zivilen als auch im milit\u00e4rischen Umfeld beobachtet. Um die Auswirkungen von Patienten mit einem solch schweren Verletzungsmuster zu minimieren, wurden in der Analyse der vorliegenden Studie Patienten ausgeschlossen, die innerhalb von 30 Minuten nach ihrer Ankunft im Schockraum verstorben sind. Selbst nach Einbeziehung dieser Patienten blieb der Effekt auf das unerwartete \u00dcberleben signifikant. Daher \u00fcberwiegt die Anzahl der nicht mehr zu rettenden Patienten, die mit Lebenszeichen eintreffen, aber kurz darauf sterben, nicht unbedingt die Anzahl der Patienten, die unerwartet gerettet werden k\u00f6nnen. Angesichts des h\u00f6heren Anteils von Patienten mit infauster Prognose, die bereits eine Transfusion erhalten haben oder bed\u00fcrftig sind, ist ein fundiertes klinisches Urteilsverm\u00f6gen bei der Entscheidung \u00fcber den Abbruch der Wiederbelebungsma\u00dfnahmen von gr\u00f6\u00dfter Bedeutung. Als Reaktion auf die Anzahl dieser Patienten entwickelten Van Gent et al. klinische Kriterien, die auf der Grundlage von Vitalparametern und biochemischen Markern eine 100-prozentige Mortalit\u00e4t vorhersagen lassen. Diese sogenannten <strong>STOP-Kriterien<\/strong> (<strong>S<\/strong>uspension of <strong>T<\/strong>ransfusions and <strong>O<\/strong>ther <strong>P<\/strong>rocedures) wurden im Zentrum A angewendet.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese <strong>STOP-Kriterien<\/strong> bieten \u00c4rzten ein standardisiertes Ma\u00df zur Vorhersage der Mortalit\u00e4t, wodurch wertvolle Ressourcen bei sich zeigenden verheerenden Stoffwechselst\u00f6rungen geschont werden k\u00f6nnen. Sie erm\u00f6glichen eine geeignete Auswahl an Patienten treffen, bei denen weitere Wiederbelebungsma\u00dfnahmen sinnvollerweise beendet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><u>STOP-Kriterien<\/u><\/em> (2)<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>SBP bei Ankunft \u2264 50 mmHg, LI-30 \u2265 30 Prozent<\/li>\n<li>SBP bei Ankunft \u2264 50 mmHg, Laktat \u2265 15 mmol\/l<\/li>\n<li>SBP bei Ankunft \u2264 70 mmHg, Laktat \u2265 15 mmol\/l, LI-30 \u2265 30 Prozent<\/li>\n<li>ROSC, LI-30 \u2265 30 Prozent<\/li>\n<li>ROSC, Laktat \u2265 12 mmol\/l<\/li>\n<li>ROSC, GCS = 3 am Erstversorgungsort.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jedes Element sagt eine Mortalit\u00e4t von 100% voraus.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: right;\"><strong>Abk\u00fcrzungen:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">systolischer Blutdruck (SBP)<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Thrombelastografie (Lyseindex 30 min nach der maximalen Amplitude der Gerinnselfestigkeit &#8211; LI-30)<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Laktatwert<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">R\u00fcckkehr der Spontanzirkulation (ROSC)<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Glasgow-Coma-Score (GCS)<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Zusammenfassung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine PHBPT kann zu einer verbesserten Kreislaufsituation (Verbesserung des Schockindex) der Patienten f\u00fchren<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mehr unerwartete \u00dcberlebende, die man davor statistisch nicht erwartet h\u00e4tte<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nicht jeder Patient kann gerettet werden (STOP-Kriterien)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Modelle zur Qualit\u00e4tsbewertung der Krankenh\u00e4user ber\u00fccksichtigen h\u00e4ufig nur die Vitalwerte, die bei Ankunft in der Notaufnahme gemessen werden. Dadurch kann der Nutzen einer PHBPT untersch\u00e4tzt werden. Deshalb empfehlen die Studienautoren pr\u00e4klinische Bluttransfusionen und pr\u00e4klinisch erhobene Vitalwerte in die Berechnungen der \u00dcberlebenswahrscheinlichkeit mit einflie\u00dfen zu lassen, um die Krankenhausqualit\u00e4t und den Nutzen einer PHBPT ad\u00e4quat und fair beurteilen zu k\u00f6nnen<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u00a0Literatur<\/strong><\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Clements TW, Van Gent JM, Kaminski C,Wandling MW, Moore LJ, Cotton BA. Are trauma centers penalized for improved prehospital resuscitation?: the effect of prehospital transfusion on arrival vitals and predicted mortality. J Trauma Acute Care Surg. 2024;97(5):799\u2013804.<\/li>\n<li>Van Gent JM, Clements TW, Lubkin DT, Wade CE, Cardenas JC, Kao LS, et al. Predicting futility in severely injured patients: using arrival lab values and physiology to support evidence-based resource stewardship. J Am Coll Surg. 2023;236:874\u2013880.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Gastbeitrag von Ferdinand Maier, Ulm \u00a0 \u00a0 \u00a0 Eine fr\u00fchzeitige Gabe von Blutprodukten bei h\u00e4morrhagischem Schock wurde mit einer verbesserten Mortalit\u00e4t in Verbindung gebracht. 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Nun haben Michael Hoffmann und Kollegen anhand der Daten des TraumaRegister der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Unfallchirurgie (DGU) dieses spezielle Kollektiv n\u00e4her untersucht: Hoffmann M et al.\u00a0The Impact\u2026","rel":"","context":"In &quot;Trauma&quot;","block_context":{"text":"Trauma","link":"http:\/\/news-papers.eu\/?cat=6"},"img":{"alt_text":"Intubation mit C-MAC PM Christophh22","src":"https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Intubation-mit-C-MAC-PM-Christophh22-.jpg?fit=1200%2C855&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Intubation-mit-C-MAC-PM-Christophh22-.jpg?fit=1200%2C855&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Intubation-mit-C-MAC-PM-Christophh22-.jpg?fit=1200%2C855&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Intubation-mit-C-MAC-PM-Christophh22-.jpg?fit=1200%2C855&resize=700%2C400 2x, https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Intubation-mit-C-MAC-PM-Christophh22-.jpg?fit=1200%2C855&resize=1050%2C600 3x"},"classes":[]},{"id":7814,"url":"http:\/\/news-papers.eu\/?p=7814","url_meta":{"origin":20154,"position":4},"title":"The COMBAT Trail","author":"Michael Bernhard","date":"Juli 23, 2018","format":false,"excerpt":"Ein Beitrag von PD Dr. J\u00fcrgen Knapp, Bern\/Schweiz: Ganz aktuell wurden am vergangenen Wochenende die Ergebnisse des Control of major bleeding after trauma trial (COMBAT) ver\u00f6ffentlicht. Moore HB et al. Plasma-first resuscitation to treat haemorrhagic shock during emergency ground transportation in an urban area: a randomised trial. 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Hypokalz\u00e4mie und Hyperkalz\u00e4mie, die sog. \u201ebimodal calcium variation\u201c, treten bei Traumapatient*innen h\u00e4ufig auf und sind mit einer erh\u00f6hten Morbidit\u00e4t und Mortalit\u00e4t\u2026","rel":"","context":"In &quot;Koagulopathie&quot;","block_context":{"text":"Koagulopathie","link":"http:\/\/news-papers.eu\/?cat=683"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Calcium.jpg?fit=1000%2C1000&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Calcium.jpg?fit=1000%2C1000&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Calcium.jpg?fit=1000%2C1000&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Calcium.jpg?fit=1000%2C1000&resize=700%2C400 2x"},"classes":[]}],"jetpack_likes_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/news-papers.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20154","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/news-papers.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/news-papers.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/news-papers.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/news-papers.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=20154"}],"version-history":[{"count":4,"href":"http:\/\/news-papers.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20154\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20156,"href":"http:\/\/news-papers.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20154\/revisions\/20156"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/news-papers.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/18267"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/news-papers.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=20154"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/news-papers.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=20154"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/news-papers.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=20154"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}