{"id":19699,"date":"2025-06-29T01:12:24","date_gmt":"2025-06-28T23:12:24","guid":{"rendered":"https:\/\/news-papers.eu\/?p=19699"},"modified":"2025-06-28T21:08:19","modified_gmt":"2025-06-28T19:08:19","slug":"intubationserfolg-unter-reanimation-schlecher-als-erwartet","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/news-papers.eu\/?p=19699","title":{"rendered":"Intubationserfolg unter Reanimation schlecher als erwartet"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #808080;\"><strong>Ein Gastbeitrag von Ferdinand Maier, Ulm\u00a0<\/strong> <\/span>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0Die endotracheale Intubation (ETI) ist der Goldstandard der Atemwegssicherung bei einem Herz-Kreislaufstillstand mit Reanimation (CPR). Die ETI bietet einen wirksamen Aspirationsschutz und es k\u00f6nnen h\u00f6here Beatmungsdr\u00fccke bei laufender Herzdruckmassage verwendet werden, ohne diese zu unterbrechen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schon 2021 konnte gezeigt werden, dass auch f\u00fcr an\u00e4sthesiologische Not\u00e4rzte die endotracheale Intubation im Rahmen einer pr\u00e4hospitalen CPR seltener auf den ersten Versuch (First Pass Success &#8211; FPS) erfolgreich ist, als bei Intubationen aus anderer Ursache <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\"><span class=\"current-selection\">(84.4 vs. 91.4%,<\/span><\/span> <span class=\"current-selection\" dir=\"ltr\" role=\"presentation\">P<\/span> <span class=\"current-selection\" dir=\"ltr\" role=\"presentation\">\u00bc<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\"><span class=\"current-selection\">0.01) [1]<\/span><\/span>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit der Anzahl der Intubationsversuche steigt nachweislich die Rate an Komplikationen, ebenfalls nehmen die Pausen bei der Herzdruckmassage signifikant zu. Weniger Intubationsversuche sind mit besseren Ergebnissen verbunden. In Deutschland liegt die Inzidenz f\u00fcr einen Herz-Kreislaufstillstand au\u00dferhalb des Krankenhauses (out-of hospital cardiac arrest = OHCA) bei 65 pro 100.000 Einwohner, so wurden im Jahr 2023 in Deutschland etwa 55.000 Menschen von den Rettungs- und Notarztdiensten reanimiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Notfallsanit\u00e4ter werden zwar in ETI geschult, aber es ist nicht bekannt, wie oft das Fachpersonal diese Ma\u00dfnahme durchf\u00fchrt. Not\u00e4rzte m\u00fcssen f\u00fcr den Erwerb der Zusatzbezeichnung Notfallmedizin insgesamt 50 Intubationen nachweisen, regelm\u00e4\u00dfige Anwendungen oder Auffrischungskurse sind jedoch nicht gefordert. In der S1 Leitlinie zum pr\u00e4hospitalen Atemwegsmanagement aus dem Jahr 2019 sollte eine ETI nur durchgef\u00fchrt werden, wenn der Anwender mindestens 100 gef\u00fchrte Intubationen nachweisen kann und regelm\u00e4\u00dfig mehr als 10 ETI pro Jahr durchf\u00fchrt. Dar\u00fcber hinaus wird gefordert f\u00fcr die Intubation im Notfall bereits f\u00fcr den ersten Intubationsversuch ein Videolaryngoskop mit Macintosh-\u00e4hnlichem Spatel zu verwenden, um optimale Bedingungen zu erzielen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um zu untersuchen, von wem und mit welchem Hilfsmittel eine Atemwegssicherung bei au\u00dferklinischer CPR durchgef\u00fchrt wird und wie sich die Erfolgsraten zwischen Notfallsanit\u00e4ter und Not\u00e4rzten unterscheiden, f\u00fchrten Brenne et al. eine prospektive, single-center Beobachtungsstudie durch:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Brenne N, Br\u00fcnjes N, Rupp D, Sassen MC, Jerrentrup A, Wulf H, Heuser N, Volberg C. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Success of airway management in out-of-hospital cardiac arrest using different devices &#8211; a prospective, single-center, observational study comparing professions. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/sjtrem.biomedcentral.com\/articles\/10.1186\/s13049-025-01422-2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>Scand J Trauma Resusc Emerg Med. 23; 33: 109 (2025)<\/em><\/a><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Methoden<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von Januar 2020 bis Juni 2024 wurden Notfallsanit\u00e4ter und Not\u00e4rzte eines deutschen Rettungsdienstbereiches befragt. F\u00fcr das interne Qualit\u00e4tsmanagement wurden dar\u00fcber hinaus die Daten aller OHCA gepeichert. Hierdurch k\u00f6nnen die Mitarbeiter eine objektive R\u00fcckmeldung zu ihrer Arbeit erhalten. Dieses Feedback wurde zusammen mit dem f\u00fcr die Studie erstellten Fragebogen an die entsprechenden Personen versendet und anonym ausgewertet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alle Versuche der Atemwegsicherung durch eine ETI oder supraglottische Atemwegshilfe (SGA) w\u00e4hrend der Reanimation wurden ber\u00fccksichtigt. Bei der ETI wurde zwischen direkter Laryngoskopie (DL) und Videolaryngoskopie (VL) unterschieden. In der VL sind waren das C-MAC der Firma Karl Storz und das McGrath Emergency der Firma Medtronic im Einsatz. Statistische Signifikanz wurde bei p \u2264 0.05 angenommen. Zur besseren Lesbarkeit wurden die Prozentzahlen in dieser Zusammenfassung gerundet dargestellt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ergebnisse<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Studienzeitraum wurden insgesamt 791 Reanimationen durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ausschlusskriterien waren:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Atemwegssicherung vor der CPR<\/li>\n<li>Atemwegssicherung nach Wiederlangen eines Spontankreislaufes (ROSC)<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">534 Reanimationen (67,5%) kamen f\u00fcr die Studie in Frage, von denen schlussendlich 301 Reanimationen (63%) an erwachsenen Patienten eingeschlossen wurden:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>das Durchschnittsalter betrug 68,8 \u00b1 14,6 Jahre<\/li>\n<li>204 (68%) Patienten waren m\u00e4nnlich, 94 (32%) waren weiblich<\/li>\n<li>eine Laienreanimation wurde bei 167 (55,5%) Patienten durchgef\u00fchrt<\/li>\n<li>100 Patienten (33,2%) erreichten einen ROSC und wurden in ein Krankenhaus transportiert<\/li>\n<li>in 3 F\u00e4llen wurden der Atemweg im 5. Versuch erfolgreich gesichert<\/li>\n<li>es kam zu keiner unbemerkten Fehlplatzierung des Tubus<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im ersten Intubationsversuch traten in 82% (n=228) u.a. folgende Probleme auf:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Erbrechen 23%<\/li>\n<li>ung\u00fcnstige r\u00e4umliche Umgebung 19%<\/li>\n<li>eingeschr\u00e4nkte Mund\u00f6ffnung 7%<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\"><u>Vergleich zwischen den Hilfsmitteln<\/u><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Erfolgsraten im ersten Versuch (first pass success = FPS) wurden anhand der DL, VL (McGrath und C-Mac) und SGA (Larynxmaske=LMA) verglichen:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Insgesamt 63%<\/li>\n<li>ETI 62%<\/li>\n<li>DL 66%\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>McGrath 54%<\/li>\n<li>C-MAC 63%<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>LMA 66%<\/li>\n<li>Die Unterschiede im FPS hinsichtlich DL und VL (C-MAC und McGrath) war nicht signifikant, jedoch waren die Raten des FPS bei DL und C-MAC h\u00f6her als bei McGrath (63%\/66% vs. 54%, p = 0.29\/0.17).<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\"><u>Vergleich zwischen den Berufsgruppen im FPS<\/u><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es wurden keine signifikanten Unterschiede im FPS zwischen den verschiedenen Berufsgruppen festgestellt (Notfallsanit\u00e4ter 59% (n=39) vs. Not\u00e4rzte 63% (n=123), p=0.53). Zwischen DL, VL mit Unterscheidung C-MAC und McGrath gab es keinen signifikanten Unterschied in der Verwendung zwischen den beiden Berufsgruppen. Ein FPS unter den Not\u00e4rzten wurde von An\u00e4sthesisten in 54% (n=62), von Internisten in 76% (n=31) und Unfallchirurgen in 60% (n=12), ohne signifikanten Unterschied (p=0.06) erreicht.<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Notfallsanit\u00e4ter nutzten die LMA signifikant h\u00e4ufiger als Not\u00e4rzte (34% vs. 2%, p &lt; 0.001)<\/li>\n<li>Not\u00e4rzte erzielten etwas h\u00f6here Gesamt-FPS-Raten als Notfallsanit\u00e4ter (63% (n=123) vs. 59% (n=39), p = 0.53), der Unterschied war jedoch nicht signifikant.<\/li>\n<li>Notfallsanit\u00e4ter konnten bei DL etwas bessere Ergebnisse erzielen als Not\u00e4rzte (68% (n=21) vs. 65% (n=44), p = 0.77), auch dieser Unterschied war nicht signifikant.<\/li>\n<li>Die DL wurde von An\u00e4sthesisten signifikant h\u00e4ufiger als von Internisten und Unfallchirurgen verwendet (40% (n=45) vs. 17% (n=7) vs. 15% (n=3), p &lt; 0.001). Dabei gab es keinen signifikanten Unterschied im FPS.<\/li>\n<li>Das C-MAC wurde signifikant h\u00e4ufiger von Unfallchirurgen und Internisten, als von An\u00e4sthesisten verwendet (85% (n=17) vs. 76% (n=31) vs. 46% (n=52), p &lt; 0.001).<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dabei hatten Internisten einen h\u00f6heren FPS als Unfallchirurgen und An\u00e4sthesisten (84% (n=26) vs. 59% (n=10) vs. 52% (n=27), p=0.01).<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Sowohl in der Verwendung des McGrath, als auch in der Rate des darausfolgenden FPS\u00a0gab es keinen Unterschied zwischen An\u00e4sthesisten, Internisten und Unfallchirurgen (12% (n=14) vs. 7% (n=3) vs. 0%, p=0.19).<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Diskussion<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Literatur gibt es unterschiedliche Angaben hinsichtlich der Rate des FPS zwischen DL und VL. Dahingehend wurde bereits ein Unterschied zwischen \u00e4rztlichem und nicht-\u00e4rztlichem Personal festgestellt. So ist der Erfolg des FPS vom Anwender und dessen Erfahrung abh\u00e4ngig. Notfallsanit\u00e4ter sind jedoch h\u00e4ufiger mit dem prim\u00e4ren Atemwegsmanagement konfrontiert, da sie h\u00e4ufig das ersteintreffende Rettungsmittel sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei allen 301 Patienten konnte der Atemweg erfolgreich gesichert werden und es wurden keine Fehlplatzierungen beobachtet, aber der FPS in der vorliegenden Studie lag lediglich bei fast 63%. Fr\u00fchere Studien haben f\u00fcr die pr\u00e4hospitale ETI Fehlplatzierungsraten im einstelligen Bereich berichtet. Es schien auch ein Zusammenhang zwischen h\u00f6heren FPS-Raten und einer h\u00e4ufigeren Verwendung des Ger\u00e4ts zu bestehen, wobei Notfallsanit\u00e4ter bessere Raten mit dem McGrath und Not\u00e4rzte mit dem C-MAC erzielten (54% (n=13) vs. 52% (n=10), p=0.18 und 65% (n=69) vs. 46% (n=5), p=0.17). Dies ist nicht \u00fcberraschend, da das McGrath in Rettungswagen und das C-MAC nur in Notarzteinsatzfahrzeugen mitgef\u00fchrt wird, was darauf hindeutet, dass sie von den jeweiligen Berufsgruppen jeweils h\u00e4ufiger verwendet werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die signifikant h\u00e4ufigere Verwendung der LMA bei Notfallsanit\u00e4tern entspricht den Empfehlungen f\u00fcr diese Berufsgruppe hin. In der Literatur gibt es Hinweise, dass eine ETI im Vergleich zu einer SGA hinsichtlich ROSC, \u00dcberleben und neurologischem Outcome \u00fcberlegen sein k\u00f6nnte. Demnach w\u00e4re zu diskutieren, die ETI verst\u00e4rkt in die Ausbildung des gesamten Notfallteams zu integrieren. Auch in nicht not\u00e4rztlich gest\u00fctzten Rettungsdiensten wie beispielsweise in Australien, Kanada oder den USA werden f\u00fcr Paramedics h\u00f6here FPS-Raten beschrieben; allerdings sind auch dort die Raten abh\u00e4ngig von Ausbildung, Erfahrung und regelm\u00e4\u00dfigem Training.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die AIRWAYS 2 Studie sollte nicht unerw\u00e4hnt bleiben, in der zwischen ETI und SGA hinsichtlich Aspiration und funktionellem Outcome kein Unterschied festgestellt werden konnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der vorliegenden Studie gab es keinen Unterschied in der FPS-Rate zwischen ETI und SGA. Die Ursachen daf\u00fcr k\u00f6nnten vielf\u00e4ltig sein, wie die schwierigen Bedingungen bei einem OHCA, oder, dass Notfallsanit\u00e4ter zwar eine SGA h\u00e4ufiger verwenden, jedoch im Vergleich zu den Not\u00e4rzten weniger erfahren im Umgang sind. Ein Grund k\u00f6nnte aber auch die LMA selbst sein, so deuten Studien darauf hin, dass die i-Gel-LMA schneller und einfacher anzuwenden ist, als LMA anderer Modelle.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unerwartet hatten unter den Notfallmedizinern die An\u00e4sthesisten im Vergleich zu Internisten und Unfallchirurgen die niedrigste FPS-Rate. Zwar waren die Unterschiede nicht signifikant und einerseits mit den Unterschieden in der Anzahl der Intubationen der verschiedenen Fachgebiete zu erkl\u00e4ren. Andererseits jedoch verwendeten An\u00e4sthesisten \u00a0signifikant h\u00e4ufiger die DL, statt ein VL. Grund k\u00f6nnte sein, dass An\u00e4sthesisten routinem\u00e4\u00dfig im Krankenhaus konventionell intubieren und sich dadurch in der Anwendung in Notfallsituationen sicherer f\u00fchlen. Dieses Vorgehen entsprich jedoch nicht der <a href=\"https:\/\/www.ai-online.info\/archiv\/2019\/06-2019\/s1-leitlinie-praehospitales-atemwegs-management-kurzfassung.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Leitlinie<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da sich die Gesamt-FPS-Raten der Not\u00e4rzte nicht signifikant von denen der Notfallsanit\u00e4ter unterschieden und Not\u00e4rzte mit DL niedrigere FPS-Raten aufweisen, k\u00f6nnte dies zum Anlass genommen werden, in der Ausbildung der Notfallsanit\u00e4ter vermehrt den Einsatz der VL zu trainieren. Ein gutes Argument daf\u00fcr ist die eben schon beschriebene h\u00f6here Raten des FPS bei Internisten im Vergleich zu An\u00e4sthesisten bei der Verwendung eines C-MAC.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ziel muss es jedoch sein, einen hohen FPS zu erzielen. Da anders als in der vorliegenden Studie an einem deutschen Rettungshubschrauber-Standort durch An\u00e4sthesisten mit VL ein deutlich h\u00f6herer FPS erzielt wurde [1], muss man postulieren, dass eine ETI durch unerfahrenes Personal nicht durchgef\u00fchrt werden sollte. Im Hinblick auf schlechte Intubationsbedingungen im pr\u00e4hospitalen Umfeld sollte jedes n\u00fctzliche Hilfsmittel eingesetzt werden. Auch wenn eine SGA keinen zuverl\u00e4ssigen Aspirationsschutz bietet, k\u00f6nnen diese schnell und ohne l\u00e4ngere Unterbrechungen der Herzdruckmassage etabliert werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Limitationen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Ger\u00e4te waren auf den Rettungsmitteln nicht gleicherma\u00dfen vorhanden. So waren zwar alle Rettungswagen mit DL und LMA best\u00fcckt, jedoch nicht mit einem C-MAC und nur teilweise mit einem McGrath Videolaryngoskop. Dies f\u00fchrt in der jeweiligen Berufsgruppe zu Sicherheit in der Anwendung durch h\u00e4ufigere Verwendung. Antwortverzerrungen auf den Frageb\u00f6gen k\u00f6nnen nicht ausgeschlossen werden. Die Daten stammen aus einem Rettungsdienstbereich, Abweichungen zu anderen Gebieten in Deutschland k\u00f6nnen ebenfalls nicht ausgeschlossen werden.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Schlussfolgerung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um die ohnehin schon schwierigen Bedingungen f\u00fcr das Atemwegsmanagement bei einem OHCA zu verbessern und einen FPS zu erm\u00f6glichen, m\u00fcssen Hilfsmittel wie die Videolaryngoskopie bei jeder Notfallintubation bereits beim ersten Intubationsversuch eingesetzt werden!<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li><span class=\"current-selection\" dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Hossfeld et al. First pass success of tracheal intubation using the <\/span><span class=\"current-selection\" dir=\"ltr\" role=\"presentation\">C-MAC PM videolaryngoscope as first-line device in <\/span><span class=\"current-selection\" dir=\"ltr\" role=\"presentation\">prehospital cardiac arrest compared with other <\/span><span class=\"current-selection\" dir=\"ltr\" role=\"presentation\">emergencies. <\/span><span class=\"current-selection\" dir=\"ltr\" role=\"presentation\">An observational study. Eur J Anaesthesiol<\/span> <span class=\"current-selection\" dir=\"ltr\" role=\"presentation\">38: <\/span><span class=\"current-selection\" dir=\"ltr\" role=\"presentation\">806\u2013812 (2021)<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Gastbeitrag von Ferdinand Maier, Ulm\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0Die endotracheale Intubation (ETI) ist der Goldstandard der Atemwegssicherung bei einem Herz-Kreislaufstillstand mit Reanimation (CPR). 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Bernhard M et\u2026","rel":"","context":"In &quot;Atemwegsmanagement&quot;","block_context":{"text":"Atemwegsmanagement","link":"http:\/\/news-papers.eu\/?cat=3"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Bildschirmfoto-2017-03-28-um-08.06.50.png?fit=477%2C278&resize=350%2C200","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":8105,"url":"http:\/\/news-papers.eu\/?p=8105","url_meta":{"origin":19699,"position":4},"title":"Airways 2-Studie","author":"Michael Bernhard","date":"September 7, 2018","format":false,"excerpt":"Ein Beitrag von PD Dr. J\u00fcrgen Knapp, Bern\/Schweiz: Nach der PARAMEDIC 2-Studie wurde nun ebenfalls aus Gro\u00dfbritannien eine weitere hervorragende Studie zum Themenkomplex pr\u00e4hospitale Reanimation ver\u00f6ffentlicht. In der AIRWAYS 2-Studie wurde der Einfluss des Atemwegsmanagements auf das Behandlungsergebnis bei pr\u00e4hospitalem Herz-Kreislauf-Stillstand untersucht. Benger JR et al. Effect of a strategy\u2026","rel":"","context":"In &quot;Atemwegsmanagement&quot;","block_context":{"text":"Atemwegsmanagement","link":"http:\/\/news-papers.eu\/?cat=3"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/iGEL.jpg?fit=1200%2C718&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/iGEL.jpg?fit=1200%2C718&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/iGEL.jpg?fit=1200%2C718&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/iGEL.jpg?fit=1200%2C718&resize=700%2C400 2x, https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/iGEL.jpg?fit=1200%2C718&resize=1050%2C600 3x"},"classes":[]},{"id":5930,"url":"http:\/\/news-papers.eu\/?p=5930","url_meta":{"origin":19699,"position":5},"title":"Atemwegs- und Beatmungsstrategie bei der Reanimation","author":"Michael Bernhard","date":"Dezember 2, 2017","format":false,"excerpt":"Auf news-papers.eu haben wir uns schon h\u00e4ufiger mit der Problematik alternativer Methoden zur Atemwegssicherung bei der Reanimation besch\u00e4ftigt. Ein ganz aktuelle Artikel kommt nun aus Wien und wurde im\u00a0European Heart Journal publiziert: Sulzgruber P, et al. The impact of airway strategy\u00a0on the patient outcome after\u00a0out-of-hospital cardiac arrest: A\u00a0propensity score matched\u2026","rel":"","context":"In &quot;Reanimatologie&quot;","block_context":{"text":"Reanimatologie","link":"http:\/\/news-papers.eu\/?cat=137"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Sulzgruber_1.png?fit=1200%2C531&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Sulzgruber_1.png?fit=1200%2C531&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Sulzgruber_1.png?fit=1200%2C531&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Sulzgruber_1.png?fit=1200%2C531&resize=700%2C400 2x, https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Sulzgruber_1.png?fit=1200%2C531&resize=1050%2C600 3x"},"classes":[]}],"jetpack_likes_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/news-papers.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19699","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/news-papers.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/news-papers.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/news-papers.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/news-papers.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=19699"}],"version-history":[{"count":4,"href":"http:\/\/news-papers.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19699\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19704,"href":"http:\/\/news-papers.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19699\/revisions\/19704"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/news-papers.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/19700"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/news-papers.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=19699"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/news-papers.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=19699"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/news-papers.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=19699"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}