{"id":18715,"date":"2024-10-27T01:12:30","date_gmt":"2024-10-26T23:12:30","guid":{"rendered":"http:\/\/news-papers.eu\/?p=18715"},"modified":"2024-10-26T10:42:50","modified_gmt":"2024-10-26T08:42:50","slug":"restriktive-transfusionsindikation-immer-fuer-alle","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/news-papers.eu\/?p=18715","title":{"rendered":"Restriktive Transfusionsindikation: immer &#038; f\u00fcr alle?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #808080;\"><strong>Ein Gastbeitrag von Heiko Lier, K\u00f6ln <\/strong><\/span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Eine zur\u00fcckhaltende, restriktive Transfusionsindikation hat sich bei praktisch allen Patientengruppen als sinnvoll, d.h. nicht nachteilig aber Erythrozytenkonzentrate (EK) sparend, gezeigt. 2020 ver\u00f6ffentlichte die B\u00c4K erstmals Empfehlungen zur Indikation von Transfusionen (und teilweise auch deren Zielbereich) bei hospitalisierten Patienten [5]. Eine restriktive Indikation bei einem H\u00e4moglobin (Hb) von 7-8 g\/dl (4,3-5 mmol\/l) wurde f\u00fcr alle Patienten empfohlen. Aufgrund fehlender Datengrundlage gab es keine Empfehlung f\u00fcr Patienten mit instabiler Herz-Kreislauffunktion (akutes Koronarsyndrom, akuter Myokardinfarkt, akute Herzinsuffizienz); auch f\u00fcr \u201eBlutungen im Kopf\u201c gab es keine spezifischen Empfehlungen. In den letzten Jahren hat sich die Datenlage f\u00fcr diese zwei Patientengruppen ge\u00e4ndert.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">instabile Herz-Kreislauffunktion<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">2021 wurde die <a href=\"https:\/\/jamanetwork.com\/journals\/jama\/article-abstract\/2776201\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>REALITY<\/strong>-Studie<\/a> ver\u00f6ffentlicht [10]: Insgesamt 666 Patienten mit akutem Myokardinfarkt (AMI, d.h. STEMI oder NSTEMI; Troponin positiv) und Hb \u22648 bis \u226410 g\/dl wurden untersucht. Verglichen wurde eine restriktive (n = 324; Transfusion, wenn Hb \u22648 g\/dl, Ziel-Hb 8-10 g\/dl) vs. liberale (n = 342; Transfusion, wenn Hb \u226410 g\/dl, Ziel-Hb &gt;11 g\/dl) EK-Gabe. Der prim\u00e4re Outcome-Parameter MACE (\u201emajor adverse cardiac event\u201d) wurde restriktiv 11,0% vs. liberal 14,0% gemessen (hazard ratio [HR] 0,77, 95% confidence interval [CI] 0,50-1.18, p &lt;0,05 for noninferiority, p =0,22 for superiority). Auch f\u00fcr die einzelnen MACE-Punkte war restriktiv vorteilhaft: Gesamt-Sterblichkeit (5,6% vs. 7,7%, p &gt;0,05), wiederkehrender MI (2,1% vs. 3,1%) und Notfall-Revaskularisation (1,5% vs. 1,9%). Ebenso f\u00fcr die sekund\u00e4ren Endpunkte Infektion (0% vs. 1,5%, p =0,03), akutes Lungenversagen (0,3% vs. 2,2%, p =0,03) und Multiorganversagen (0,3% vs. 0,9%). Nur ein akutes Nierenversagen war in der restriktiven Gruppe nicht signifikant h\u00e4ufiger (9,7% vs. 7,1%, p =0,24). Da das 95%CI des prim\u00e4ren Outcomes mit 0,50-1,18 aber den Wert von 1 \u00fcberschritt, schlussfolgerten die Autoren, dass ein klinisch bedeutsamer Schaden durch restriktive Transfusion nicht auszuschlie\u00dfen sei. Anzumerken ist, dass einige Patienten vor der Randomisierung revaskularisiert wurden [4]<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2023 untersuchte die internationale (144 Kliniken), randomisierte <a href=\"https:\/\/www.nejm.org\/doi\/full\/10.1056\/NEJMoa2307983\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>MINT<\/strong>-Studie<\/a> [7] 3504 Patienten mit STEMI oder NSTEMI (mittlerer Hb 8,6 g\/dl~; 1\/3 Z.n. MI, PTCA oder Herzinsuffizienz; fast 50% mit Niereninsuffizienz; unter Ausschluss einer aktiven Blutung). Verglichen wurde eine restriktive (Transfusion m\u00f6glich, wenn Hb &lt;8 g\/dl und empfohlen, wenn Hb &lt;7 g\/dl) vs. liberale (Transfusion bis Hb &gt;10 g\/dl) Strategie. Die Gesamtzahl an verbrauchten EK war in der restriktiven Gruppe um den Faktor 3,5 niedriger als in der liberalen (1237 vs. 4325), auch die durchschnittliche Anzahl an EK pro Patient war deutlich niedriger (0,7\u00b11,6 vs. 2,5\u00b12,3). Die Autoren fanden keinen signifikanten Unterschied im Auftreten des zusammengesetzten Outcomes (erneuter, nicht-t\u00f6dlicher MI oder Tod) innerhalb von 30 Tagen (16,9% vs. 14,5%). Allerdings deuteten die 95%CI auf einen Vorteil der liberalen Gruppe (erneuter MI oder Tod: relatives Risiko [RR] 1,16 [95%CI 1,00-1,35]; Tod: RR 1,19 [95%CI 0,96-1,47]; erneuter MI: RR 1,19 [95%CI 0,94-1,49]). Anzumerken ist, dass 36% der Patienten vor der Randomisierung Transfusionen erhielten [4]. Eine vorabgeplante Sekund\u00e4ranalyse von <strong>MINT<\/strong> untersuchte an 3492 Patienten die Wirkung von 4 unterschiedlichen Triggern (Hb-Grenze &lt;10, &lt;9, &lt;8 und &lt;7 g\/dl) auf das zusammengesetzte Outcome innerhalb von 30 Tagen und formulierte den Vorschlag, bei AMI k\u00f6nne erwogen werden, einen Hb &lt; 8 g\/dl zu vermeiden; die Ungenauigkeiten der 95%CI wurden genauere Empfehlungen verhindern [15]. Eine Folgeuntersuchung von <strong>MINT<\/strong> zeigte, dass ein Vorteil der liberalen Strategie nur bei \u201eTyp 1 Infarkt\u201c (d.h. atherosklerotisch bedingt) statistisch signifikant nachweisbar ist (\u201eTyp 1 Infarkt\u201c: RR 1,32 [95%CI 1,04-1,67]; \u201eTyp 2 Infarkt\u201c: RR 1,05 [95%CI 0,85-1,29]) [9]. Das Risiko innerhalb von 6 Monaten nach dem initialen Infarkt zu versterben, war bei <strong>MINT<\/strong> im restriktiven Arm absolut um 2,9% bzw. relativ um 52% erh\u00f6ht (9,0% vs. 6,1%; HR 1,52 [95%CI 1,19\u20131,94]; p &lt; 0.001); dies ist haupts\u00e4chlich durch die erh\u00f6hte Sterblichkeit innerhalb der ersten 30 Tage bedingt; allerdings stellen die Autoren auch fest, dass MINT weder konzipiert noch gepowert war, um einen Unterschied der Strategien bez\u00fcglich des 6-Monats-\u00dcberleben zu treffen [17]. Die <strong>MINT<\/strong>-Studie ergab diametral entgegengesetzte Interpretationen: von der Aussage, ein liberalen Transfusionsregime bei AMI zu bevorzugen [3] bis zur Aussage, der vorteilhafte Trend der liberalen Strategie reiche nicht aus, diese bei allen Patienten mit AMI zu empfehlen [14].<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In einem Update einer Cochrane-Analyse aus dem Jahr 2018 wurden 2024 14 randomisierte Studien (inkl. MINT; Ausschluss kardiochirurg. Patienten) zu Transfusionstriggern bei Patienten mit KHK untersucht [2]. Die restriktive Gruppe hatte einen Hb von 7\u20139,7 g\/dl (Median 8 g\/dl). Die liberale Gruppe hatte ein signifikant niedrigeres Sterberisiko (RR 0,87 [95% CI 0,76\u20130,99]; p =0,03; I<sup>2<\/sup> = 0%) und ein signifikant niedrigeres Risiko f\u00fcr ein akutes Koronarsysndrom (ACS; RR 0,82 [95% CI 0,70\u20130,96]; p =0,01; I<sup>2<\/sup> = 0%). Die Autoren bef\u00fcrworteten die Nutzung einer liberalen Transfusionsgrenzen bei Patienten mit KHK.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Gegensatz dazu zeigte 2024 die Analyse von 4 Studien (<strong>MINT pilot<\/strong> [6], <strong>MINT<\/strong> [7], <strong>CRIT<\/strong> [8], <strong>REALITY<\/strong> [10]) mit insgesamt 4324 Patienten mit AMI in drei Meta-Analysen mit unterschiedlichen statistischen Ans\u00e4tzen [1, 16, 18] keinen eindeutigen Vorteil einer liberalen Strategie, nur weite CI und deutlich h\u00f6heren EK-Verbrauch. Die Autoren sprechen sich gegen die Nutzung einer liberalen Transfusionsstrategie bei AMI aus, solange es keinen Nachweis einer \u00dcberlegenheit gibt, da die Transfusion auch deutliche Nebenwirkungen haben kann. Eine vierte Meta-Analyse hat 2024 bei Auswertung der gleichen 4 Studien (<strong>MINT pilot<\/strong> [6], <strong>MINT<\/strong> [7], <a href=\"https:\/\/www.ajconline.org\/article\/S0002-9149(11)02003-0\/ppt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>CRIT<\/strong><\/a> [8], <strong>REALITY<\/strong> [10]) mittels einer Bayes\u2019schen Analyse geschlossen, dass eine liberale Strategie das Risiko des prim\u00e4ren Outcome (fr\u00fche Sterblichkeit oder MI) senken k\u00f6nnte (sehr niedrige Gewissheit nach GRADE) und das Risiko des sekund\u00e4ren Outcome (erneuter Infarkt, Notwendigkeit einer Revaskularisierung, Schlaganfall oder kardialer Tod) senken k\u00f6nnte oder auch nicht (sehr niedrige Gewissheit nach GRADE) [4].<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Meta-Analyse von Studien, bei denen &gt;80% der Patienten bei Einschluss ein ACS hatten (<strong>MINT pilot<\/strong> [6], <strong>MINT<\/strong> [7], <strong>CRIT<\/strong> [8], <strong>REALITY<\/strong> [10], <a href=\"https:\/\/www.ahajournals.org\/doi\/10.1161\/JAHA.122.028497\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>TRICS-AMI<\/strong><\/a> [13]) fand 2024 keine signifikanten Unterschiede an Gesamtsterblichkeit (odds ratio [OR] 1,13 [95 %CI 0,92-1,40]) oder kardiovaskul\u00e4rer Sterblichkeit (OR 1,04 [95 %CI 0,39-2,75]) mit einer Tendenz zu besserm Outcome in der liberalen Gruppe, die im Wesentlichen durch die Ergebnisse der MINT-Studie begr\u00fcndet ist [12].<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Viele Autoren betonen den individuellen Aspekt: der einzelne Patient in der jeweiligen klinischen Situation m\u00fcsse separat beachtet werden [2, 3, 14].<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Blutungen im Kopf<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Sekund\u00e4ranalyse der <a href=\"https:\/\/ccforum.biomedcentral.com\/articles\/10.1186\/s13054-024-04980-6\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>CENTER-TBI<\/strong>-Studie<\/a> untersuchte 1231 kritisch-kranke Patienten mit Sch\u00e4del-Hirn-Trauma (SHT; mittlerer ISS bei Aufnahme 33\u00b116; 40,7% isoliertes SHT) in der ersten Woche auf der Intensivstation [11]; im restriktiven Schenkel erfolgte eine Transfusion, wenn Hb &lt;7,5 g\/dl, im liberalen, wenn Hb 7,5\u20139,5 g\/dl; prim\u00e4res Ergebnis war ein unvorteilhaftes Outcome gem\u00e4\u00df Glasgow Outcome Scale\u2013Extended (GOS-E 1 [=Tod] bis 4 [= h\u00f6here schwere Beeintr\u00e4chtigung; ben\u00f6tigt Unterst\u00fctzung im t\u00e4glichen Leben]). Bei Aufnahme war der mittlere Hb 12,6\u00b12,2 g\/dl, 9,8% hatten Hb &lt;9,5 g\/dl und 1,2% &lt;7.5 g\/dl. An Tag 7 war der mittlere Hb 9,8\u00b11,5 g\/dl, 47,9% hatten Hb &lt;9,5 g\/dl und 8,7% &lt;7,5 g\/dl. Ein Anstieg des Hb war unabh\u00e4ngig mit einer reduzierten H\u00e4ufigkeit eines unvorteilhaften neurologischen Ergebnisses (f\u00fcr Hb 7,5-9,5 g\/d: OR 1,61 [95% CI 1,07\u20132,42]; Hb &lt;7,5 g\/d: OR 2,09 [95% CI 1,15\u20133,81]) und einer reduzierten Sterblichkeit nach 6 Monaten (wenn Hb &lt;7,5 g\/dl: OR 3,21 [95% CI 1,59\u20136,49) verbunden. Die Autoren schlussfolgerten, es bliebe unklar, ob ein h\u00f6herer Hb das Outcome von SHT-Patienten positiv beeinflussen w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An 34 internationalen Zentren untersuchte die <a href=\"https:\/\/www.nejm.org\/doi\/full\/10.1056\/NEJMoa2404360\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>HEMOTION<\/strong>-Studie<\/a> randomisiert 736 Patienten (mittleres Alter 48,7\u00b118,9 Jahre; 72,7% m\u00e4nnlich) mit m\u00e4\u00dfig bis schwerem SHT (GCS 3-12) und Hb \u226410 g\/dl [20]. Verglichen wurde restriktiv (n=367; Transfusion, wenn Hb \u22647 g\/dl) vs. liberal (n=369; Transfusion, wenn Hb \u226410 g\/dl; prim\u00e4res Ergebnis war ein unvorteilhaftes Outcome gem\u00e4\u00df GOS-E 1 bis 4 nach 6 Monaten; es gab einige Ungleichheiten in den beiden Gruppen beim Einschluss. Der mittlere Hb auf der ICU war 8,8 (IQR 8,1-9,6) vs. 10,8 (IQR 10,3-11,5) g\/dl (mittlere Differenz, 2,00 g\/dl [95%CI 1,97- 2,03]); insgesamt wurden 307 vs. 1516 EK transfundiert. Ein unvorteilhaftes Outcome nach 6 Monaten wurde durch eine liberale Transfusionsstrategie nicht signifikant verbessert (73,5% vs. 68,4%; adj. absolute Differenz 5,4% [95%CI \u22122,9 bis 13,7]; RR 0,93 [95%CI 0,83 bis 1,04); es gab keinen Unterschied in Sterblichkeit nach 6 Monaten oder ven\u00f6sen Thromboembolien, aber mehr ARDS in der liberalen Gruppe (0,8% vs. 3,3%). Die Autoren formulierten, eine liberale Transfusionsstrategie schien jedoch mit besseren Ergebnissen in Tests der Motorik und der Lebensqualit\u00e4t nach 6 Monaten verbunden zu sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf 72 Intensivstationen in 22 L\u00e4ndern untersuchte die <a href=\"https:\/\/jamanetwork.com\/journals\/jama\/article-abstract\/2824930\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>TRAIN<\/strong>-Studie<\/a> 806 Patienten (mittleres Alter 51 Jahre; 54% m\u00e4nnlich) einer sehr heterogenen Gruppe mit \u201eKopfverletzungen\u201c (SHT, subarachnoidale Blutung [SAB], intrakranielle Blutung [ICB]) und Hb \u22649 g\/dl [19]. Verglichen wurde restriktiv (n=413; Transfusion, wenn Hb &lt;7 g\/dl) vs. liberal (n=393; Transfusion, wenn Hb &lt;9 g\/dl); prim\u00e4res Ergebnis war ein unvorteilhaftes Outcome gem\u00e4\u00df GOS-E 1 bis 5 (= niedrige mittlere Beeintr\u00e4chtigung; ben\u00f6tigt keine Unterst\u00fctzung im t\u00e4glichen Leben, aber nicht arbeitsf\u00e4hig) nach 6 Monaten. W\u00e4hrend der Studie wurde zweimal die notwendige Anzahl an Probanden ge\u00e4ndert; im Mittel dauerte es 3 Tage von ICU-Aufnahme bis zur Randomisierung. Die restriktive Gruppe erhielt im Mittel 0 (IQR 0-1) EK vs. liberale Gruppe im Mittel 2 (IQR 1-3) EK; absolute mittlere Differenz 1 EK (95%CI 0,87-1,12). Ein unvorteilhaftes Outcome nach 6 Monaten war restriktiv 72,6% vs. liberal 62,6% (absolute Differenz \u221210,0% [95%CI \u221216,5% bis \u22123,6%]; adj. RR 0,86 [95%CI 0,79-0,94]; p =0,002). Die Sterblichkeit nach 6 Monaten war 22,5% vs. 20,7%. Die Autoren schlussfolgerten, es g\u00e4be eine signifikante Verschiebung in Richtung besserer GOS-E-Stadien durch eine liberale Transfusionsstrategie (OR 1,37 [95%CI 1,07-1,75]; p =0,01).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu beachten ist, dass HEMOTION und TRAIN unterschiedliche Definitionen bez\u00fcglich liberaler Strategie (Transfusion, wenn Hb \u226410 g\/dl vs. \u22649 g\/dl) und unvorteilhaftem Outcome (GOS-E 1-4 [das ist die gebr\u00e4uchliche Definition] vs. 1-5) benutzten.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine pers\u00f6nliche Schlussfolgerung ist, jeden einzelnen Patienten weiterhin individuell zu betrachten und (bis auf Weiteres) bei akutem Herzinfarkt (ggf. auch akutem Koronarsyndrom) sowie \u201eVerletzungen im Kopf\u201c (SHT, SAB, ICB) einen Hb &lt;8,5-9 g\/dl (5,3-5,6 mmol\/l) zu vermeiden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In diesen Situationen ist, im Gegensatz zur \u00fcberwiegenden Mehrheit aller klinischen Settings, allerdings eine endg\u00fcltige Entscheidung f\u00fcr oder gegen eine restriktive bzw. liberale Transfusionsstrategie derzeit nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine Zusammenfassung der perioperativen Transfusionsindikationen nach derzeitiger Literatur als Grafik:<\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Lier-Transfusion.png\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"18726\" data-permalink=\"http:\/\/news-papers.eu\/?attachment_id=18726\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Lier-Transfusion.png?fit=2716%2C1528\" data-orig-size=\"2716,1528\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"Lier Transfusion\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Lier-Transfusion.png?fit=300%2C169\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Lier-Transfusion.png?fit=1024%2C576\" class=\"aligncenter size-large wp-image-18726\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Lier-Transfusion.png?resize=1024%2C576\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"576\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Lier-Transfusion.png?resize=1024%2C576 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Lier-Transfusion.png?resize=300%2C169 300w, https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Lier-Transfusion.png?resize=768%2C432 768w, https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Lier-Transfusion.png?resize=1536%2C864 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Lier-Transfusion.png?resize=2048%2C1152 2048w, https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Lier-Transfusion.png?resize=750%2C422 750w, https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Lier-Transfusion.png?w=2340 2340w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/h3>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Literatur<\/h3>\n<ol style=\"text-align: justify;\">\n<li>Amin AM, Ali K, Elbenawi H et al. (2024) Efficacy and safety of restrictive versus liberal blood transfusion strategies in acute myocardial infarction and anemia: a systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. Coron Artery Dis 35:239-251. DOI: 10.1097\/MCA.0000000000001349.<\/li>\n<li>Applefeld WN, Ford VJ, Cortes-Puch I et al. (2024) Risks of Restrictive Versus Liberal Red Blood Cell Transfusion Strategies in Patients With Cardiovascular Disease: An Updated Meta-Analysis. Circ Cardiovasc Qual Outcomes 17:e010957. DOI: 10.1161\/CIRCOUTCOMES.124.010957.<\/li>\n<li>Bloch EM, Tobian AaR (2023) Optimizing Blood Transfusion in Patients with Acute Myocardial Infarction. N Engl J Med 389:2483-2485. DOI: 10.1056\/NEJMe2312741.<\/li>\n<li>Braik R, Jebali S, Blot PL et al. (2024) Liberal versus restrictive transfusion strategies in acute myocardial infarction: a systematic review and comparative frequentist and Bayesian meta-analysis of randomized controlled trials. Ann Intensive Care 14:150. DOI: 10.1186\/s13613-024-01376-1.<\/li>\n<li>Bundes\u00e4rztekammer (B\u00c4K) (2020) Querschnitts-Leitlinien (B\u00c4K) zur Therapie mit Blutkomponenten und Plasmaderivaten \u2013 Gesamtnovelle 2020. <a href=\"https:\/\/www.bundesaerztekammer.de\/themen\/medizin-und-ethik\/wissenschaftlicher-beirat\/stellungnahmen-richtlinien-jahresberichte\/haemotherapie-transfusionsmedizin\/querschnitts-leitlinien-baek-zur-therapie-mit-blutkomponenten-und-plasmaderivaten-gesamtnovelle-2020\">https:\/\/www.bundesaerztekammer.de\/themen\/medizin-und-ethik\/wissenschaftlicher-beirat\/stellungnahmen-richtlinien-jahresberichte\/haemotherapie-transfusionsmedizin\/querschnitts-leitlinien-baek-zur-therapie-mit-blutkomponenten-und-plasmaderivaten-gesamtnovelle-2020<\/a> Zugegriffen: 10 Jan 2021<\/li>\n<li>Carson JL, Brooks MM, Abbott JD et al. (2013) Liberal versus restrictive transfusion thresholds for patients with symptomatic coronary artery disease. Am Heart J 165:964-971 e961. 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