{"id":11415,"date":"2020-04-30T04:36:06","date_gmt":"2020-04-30T02:36:06","guid":{"rendered":"http:\/\/news-papers.eu\/?p=11415"},"modified":"2020-04-30T15:56:11","modified_gmt":"2020-04-30T13:56:11","slug":"praehospitale-intubation-beim-trauma-patienten-die-unendliche-diskussion","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/news-papers.eu\/?p=11415","title":{"rendered":"Pr\u00e4hospitale Intubation beim Trauma-Patienten \u2013 die unendliche Diskussion"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Ein Beitrag von PD Dr. J\u00fcrgen Knapp, Bern\/Schweiz:<strong> Eines der meist diskutierten Themen in der pr\u00e4hospitalen Notfallmedizin ist der Nutzen der pr\u00e4hospitalen trachealen <a href=\"http:\/\/news-papers.eu\/?s=intubation\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Intubation<\/a> beim nicht-reanimationspflichtigen Trauma-Patienten. Aus Israel wurde ganz aktuell eine Studie ver\u00f6ffentlicht, die diesen Nutzen auf den ersten Blick\u00a0 in Frage zu stellen scheint.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So lautet die Schlussfolgerung: \u201e<em>This study was unable to find an association between a successful definitive airway in the prehospital setting and survival, even after adjustment for injury characteristics and in multiple models. Furthermore, survival rates were high among trauma patients in which the provider deemed a definitive airway as necessary yet failed in securing one<\/em>.\u201d<\/p>\n<blockquote><p><strong>Tsur AM et al. <\/strong><\/p>\n<p><strong>Prehospital definitive airway is not associated with improved survival in trauma patients. <\/strong><\/p>\n<p><strong>J Trauma Acute Care Surg 2020; published ahead of print; <\/strong><\/p>\n<p><strong>DOI: 10.1097\/TA.0000000000002722<\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das <strong>Studiendesign<\/strong> kurz zusammengefasst:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>retrospektive Beobachtungsstudie aus dem Traumaregister der israelischen Armee<\/li>\n<li>Beobachtungszeitraum: 2006-2018<\/li>\n<li>Patientenkollektiv: alle Traumapatienten, die durch das medizinische Personal der israelischen Armee pr\u00e4hospital versorgt wurden (aufgrund der bekannten sicherheitspolitischen Situation in Israel umfasst das sowohl milit\u00e4rische als auch zivile Patienten)<\/li>\n<li>zur \u201edefinitiven Atemwegssicherung\u201c diente entweder die orotracheale Intubation oder die Koniotomie. (Supraglottische Atemwege werden in der israelischen Armee nur von den \u201eairborne combat resuce and evacuation units\u201c genutzt und wurden daher in der vorliegenden Studie nicht betrachtet)<\/li>\n<li>die Atemwegssicherung erfolgt durch Paramedics oder \u00c4rzte<\/li>\n<li>die Indikationen zur endotrachealen Intubation umfassen\n<ul>\n<li>Apnoe,<\/li>\n<li>Atemwegsverlegung, die durch Standardma\u00dfnahmen (optimierte Lagerung, Esmarch-Handgriff, Guedel-Tubus) nicht behoben werden konnte, oder<\/li>\n<li>eine drohende Atemwegsgef\u00e4hrdung w\u00e4hrend der pr\u00e4hospitalen Versorgungszeit<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die <strong>Ergebnisse<\/strong>:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>versorgt wurden insgesamt 15.793 Traumapatienten<\/li>\n<li>30% Soldaten<\/li>\n<li>Bei 566 (3,6%) davon wurde der Versuch einer definitiven Atemwegssicherung unternommen.\n<ul>\n<li>83% nur via orotrachealen Weg<\/li>\n<li>6% nur via Koniotomie<\/li>\n<li>11% beide Techniken<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>diese Atemwegssicherung gelang nur bei 425 (75%) der Patienten auf irgendeine Weise, bei 141 Patienten (25%) blieb sie erfolglos.<\/li>\n<li>die Pr\u00e4hospitalphase \u00fcberlebten 78% der Patienten, bei denen die Atemwegssicherung erfolgreich verlief, und ebenso 78% der Patienten, bei denen diese misslang.<\/li>\n<li>die logistische Regressionsanalyse zur Anpassung an m\u00f6glicherweise beeinflussende Faktoren f\u00fcr das \u00dcberleben ergab folgende Ergebnisse\n<ul>\n<li>Trauma als Soldat erlitten: odds ratio (OR) zum \u00dcberleben der Pr\u00e4hospitalphase auf den Faktor 0,41 reduziert (95%-KI: 0,26-0,63)<\/li>\n<li>SHT: OR zum \u00dcberleben der Pr\u00e4hospitalphase auf den Faktor 2,28 erh\u00f6ht (95%-KI: 1,44-3,65)<\/li>\n<li>Hals-Verletzung: OR auf 0,43 reduziert (95%-KI: 0,21-0,88)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>ob die Atemwegssicherung erfolgreich war oder nicht, hatte weder vor noch nach Anpassung an diese Faktoren einen Einfluss auf die Chance, die Pr\u00e4hospitalphase zu \u00fcberleben: OR 0,98 (0,61-1,54) bzw. OR 0,91 (0,55-1,46)<\/li>\n<li>l\u00e4ngerfristige \u00dcberlebensraten (48 Stunden und 30 Tage-\u00dcberlebensrate) waren nur f\u00fcr die verletzten Soldaten verf\u00fcgbar, nicht f\u00fcr die Mehrzahl der zivilen Patienten. Auch hier zeigte sich kein Unterschied zwischen den Patienten, bei denen die Intubation gelang, und denen, wo sie misslang.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Diskussion:<\/strong><\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Die Autoren der Studie stellen selbst fest, dass im gesamten Patientenkollektiv nur das \u00dcberleben in der Pr\u00e4hospitalphase evaluiert wurde, und nicht das neurologisches Behandlungsergebnis oder das langfristige \u00dcberleben.<\/li>\n<li>Zudem stellen sie selbst fest, dass die Paramedics und \u00c4rzte sehr jung und unerfahren in den Techniken der Atemwegssicherung sind. <strong>Dies spiegelt sich in der unglaublich schlechten Rate der erfolgreichen Atemwegssicherung von nur 75% wider.<\/strong><\/li>\n<li>Auch liegen keine Informationen zur Verletzungsschwere der Patienten vor.<\/li>\n<li>Ebenfalls geht nicht hervor, ob zur Atemwegssicherung eine Narkose eingeleitet wurde und\/oder eine Muskelrelaxation durchgef\u00fchrt wurde<\/li>\n<li>Insgesamt ist eine \u00dcberlebensrate von nur 78% bis zur Klinikaufnahme ebenfalls ein erschreckendes Ergebnis. Warum das \u00dcberleben f\u00fcr Soldaten nur halb so hoch war f\u00fcr Zivilpatienten, l\u00e4sst sich aus den publizierten Daten nicht ableiten &#8211;\u00a0 m\u00f6glich w\u00e4ren deutlich l\u00e4ngere Versorgungs- und Transportzeiten infolge von laufenden Kampfhandlungen oder prim\u00e4r bereits mit einem \u00dcberleben schwer vereinbare Verletzungen (wie penetrierendes SHT)<\/li>\n<\/ul>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Fazit:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Aus der vorliegenden Studie kann aus unserer Sicht sicher nicht abgeleitet werden, dass die pr\u00e4hospitale Intubation beim Trauma nichts bringt. Vielmehr zeigt sie einmal mehr, wie wichtig eine umfassende Ausbildung und Erfahrung ist, um dem Patienten in der oft schwierigen pr\u00e4hospitalen Situation zu n\u00fctzen!<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Beitrag von PD Dr. J\u00fcrgen Knapp, Bern\/Schweiz: Eines der meist diskutierten Themen in der pr\u00e4hospitalen Notfallmedizin ist der Nutzen der pr\u00e4hospitalen trachealen Intubation beim nicht-reanimationspflichtigen Trauma-Patienten. Aus Israel wurde [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1520,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"__cvm_playback_settings":[],"__cvm_video_id":"","jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":true,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2},"_wpas_customize_per_network":false},"categories":[3],"tags":[1845,1128,39],"class_list":["post-11415","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-atemwegsmanagement","tag-idf","tag-intubation","tag-trauma"],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Intubation-mit-C-MAC-PM-Christophh22-.jpg?fit=1414%2C1008","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p7fR2g-2Y7","jetpack-related-posts":[{"id":15385,"url":"http:\/\/news-papers.eu\/?p=15385","url_meta":{"origin":11415,"position":0},"title":"Videolaryngoskopie in der pr\u00e4hospitalen Notfallmedizin","author":"Michael Bernhard","date":"April 21, 2022","format":false,"excerpt":"Ein Beitrag von PD Dr. J\u00fcrgen Knapp, Schweiz: Erneut ist eine Arbeit zum Nutzen der Videolaryngoskopie in der pr\u00e4hospitalen Notfallmedizin erschienen: Maissan I et al. The impact of\u00a0video laryngoscopy on\u00a0the\u00a0frst\u2011pass success rate of\u00a0prehospital endotracheal intubation in\u00a0The Netherlands: a\u00a0retrospective observational study. Eur J Trauma Emerg Surg 2022. Sie kann als \u201copen\u2026","rel":"","context":"In &quot;Atemwegsmanagement&quot;","block_context":{"text":"Atemwegsmanagement","link":"http:\/\/news-papers.eu\/?cat=3"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/ANNA-C-MAC-PM-scaled.jpg?fit=1200%2C798&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/ANNA-C-MAC-PM-scaled.jpg?fit=1200%2C798&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/ANNA-C-MAC-PM-scaled.jpg?fit=1200%2C798&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/ANNA-C-MAC-PM-scaled.jpg?fit=1200%2C798&resize=700%2C400 2x, https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/ANNA-C-MAC-PM-scaled.jpg?fit=1200%2C798&resize=1050%2C600 3x"},"classes":[]},{"id":10172,"url":"http:\/\/news-papers.eu\/?p=10172","url_meta":{"origin":11415,"position":1},"title":"Intubieren wir zu h\u00e4ufig oder zu selten pr\u00e4hospital?","author":"Michael Bernhard","date":"Oktober 1, 2019","format":false,"excerpt":"Ein Beitrag von PD Dr. J\u00fcrgen Knapp, Bern\/Schweiz:\u00a0 Aktuell sind zwei sehr sch\u00f6ne Studie publiziert worden, die sich mit dem Thema der Notwendigkeit der pr\u00e4hospitalen endotrachealen Intubation befassen: Zum einen die Studie von Schwaiger et al. aus \u00d6sterreich, die zum Schluss kommt, dass ein Zuwarten mit der Intubation bis zur\u2026","rel":"","context":"In &quot;Atemwegsmanagement&quot;","block_context":{"text":"Atemwegsmanagement","link":"http:\/\/news-papers.eu\/?cat=3"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Bildschirmfoto-2017-03-28-um-08.06.50.png?fit=477%2C278&resize=350%2C200","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":8916,"url":"http:\/\/news-papers.eu\/?p=8916","url_meta":{"origin":11415,"position":2},"title":"\u201eGCS \u22648, intubate\u201c bei Sch\u00e4del-Hirn-Trauma, wirklich?","author":"Michael Bernhard","date":"M\u00e4rz 5, 2019","format":false,"excerpt":"Ein Beitrag von PD Dr. J\u00fcrgen Kapp, Bern\/Schweiz: Die pr\u00e4hospitale endotracheale Intubation und Beatmung wird gem\u00e4\u00df der aktuell geltenden Leitlinien Sch\u00e4del-Hirn-Trauma im Erwachsenenalter der AWMF mit einem Grad A empfohlen. In den S3-Leitlinien Polytrauma\/Schwerverletzten-Behandlung wird die pr\u00e4hospitale Intubation bei SHT-Patienten bei GCS \u22648 nur mit einem Grad B empfohlen. Die\u2026","rel":"","context":"In &quot;Trauma&quot;","block_context":{"text":"Trauma","link":"http:\/\/news-papers.eu\/?cat=6"},"img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":909,"url":"http:\/\/news-papers.eu\/?p=909","url_meta":{"origin":11415,"position":3},"title":"Erfolgreich im kindlichen Atemweg","author":"Bj\u00f6rn Hossfeld","date":"M\u00e4rz 28, 2016","format":false,"excerpt":"Die endotracheale Intubation des p\u00e4diatrischen Patienten im Notfall bietet (noch) mehr Schwierigkeiten als beim Erwachsenen. Dies mag zum einen in anatomischen Besonderheiten (kleinere Mundh\u00f6hle mit relativ gro\u00dfer Zunge, h\u00f6her und weiter ventral gelegener Kehlkopf, l\u00e4ngere Epiglottis) begr\u00fcndet sein, zum anderen aber auch in der geringeren Routine der Durchf\u00fchrenden und der\u2026","rel":"","context":"In &quot;Atemwegsmanagement&quot;","block_context":{"text":"Atemwegsmanagement","link":"http:\/\/news-papers.eu\/?cat=3"},"img":{"alt_text":"Intubation Kind","src":"https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/FullSizeRender-56.jpg?fit=721%2C1061&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/FullSizeRender-56.jpg?fit=721%2C1061&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/FullSizeRender-56.jpg?fit=721%2C1061&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/FullSizeRender-56.jpg?fit=721%2C1061&resize=700%2C400 2x"},"classes":[]},{"id":10671,"url":"http:\/\/news-papers.eu\/?p=10671","url_meta":{"origin":11415,"position":4},"title":"Airwaymanagement \u2013 wie gut sind die anderen?","author":"Michael Bernhard","date":"Dezember 26, 2019","format":false,"excerpt":"Ein Beitrag von PD Dr. J\u00fcrgen Knapp, Bern\/Schweiz: Aktuell wurden in Resuscitation interessante Zahlen zu den Erfolgsraten des Airwaymanagements in den USA ver\u00f6ffentlicht. Nwanne T et al. Advanced airway management success rates in a national cohort of emergency medical services agencies. Resuscitation 2020; 146:43-9; https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.resuscitation.2019.11.006 Die Studie bediente sich der\u2026","rel":"","context":"In &quot;Atemwegsmanagement&quot;","block_context":{"text":"Atemwegsmanagement","link":"http:\/\/news-papers.eu\/?cat=3"},"img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":14600,"url":"http:\/\/news-papers.eu\/?p=14600","url_meta":{"origin":11415,"position":5},"title":"Versorgungsstrategie beim penetrierenden Trauma","author":"Michael Bernhard","date":"November 5, 2021","format":false,"excerpt":"Ein Beitrag von PD Dr. J\u00fcrgen Knapp, Bern\/Schweiz: Das penetrierende Trauma ist zwar in der zivilen Notfallmedizin in Europa selten, aber die Einsatzszenarien sind in solchen F\u00e4llen oft dramatisch und f\u00fcr das Team stressbehaftet. Daher lohnt es sich immer wieder einen Blick \u00fcber den Tellerrand zu werfen in die USA,\u2026","rel":"","context":"In &quot;Veranstaltungshinweis&quot;","block_context":{"text":"Veranstaltungshinweis","link":"http:\/\/news-papers.eu\/?cat=30"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/news-papers.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/PenetrierendesTrauma-e1635752550485.png?fit=500%2C375&resize=350%2C200","width":350,"height":200},"classes":[]}],"jetpack_likes_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/news-papers.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11415","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/news-papers.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/news-papers.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/news-papers.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/news-papers.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11415"}],"version-history":[{"count":4,"href":"http:\/\/news-papers.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11415\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11453,"href":"http:\/\/news-papers.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11415\/revisions\/11453"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/news-papers.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1520"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/news-papers.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11415"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/news-papers.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11415"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/news-papers.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11415"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}